Abbildungen In Wissenschaftlichen Arbeiten

Video: Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten richtig integrieren

Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten und Tabellen sind eines der wichtigsten Themen für Studenten, denn damit sind viele Unsicherheiten verbunden: Was darf verwendet werden und was nicht? Was ist der Sinn von Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten? Wann und wie sollte man in einer wissenschaftlichen Arbeit Tabellen erstellen? Wie werden Grafiken sinnvoll in Abschlussarbeiten formatiert? In diesem Video gibt Marcel Kopper, Gründer von GWriters, einen Überblick über die Faustregeln, die bei der Implementierung von Illustrationen in einer wissenschaftlichen Arbeit gelten.

Transkription

Herzlich willkommen beim GWriters-Videoblog!

GWriters ist eine Ghostwriter-Agentur mit dem Schwerpunkt zur Erstellung wissenschaftlicher Texte. Unser heutiges Video trägt den Titel “Grafiken und Tabellen in wissenschaftlichen Arbeiten sinnvoll und richtig nutzen”. Wir schauen uns dazu einmal an, welche Arten von Illustrationen es überhaupt gibt, wie diese verwendet werden können, also unter welchen Vorraussetzungen, und dann einige knackige Beispiele, was man verwenden darf und was man auf keinen Fall verwenden sollte.

Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten: welche Arten gibt es?

Folgende Arten von Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten gibt es: Das sind einmal Grafiken, Tabellen und Bulletpoints. Diese haben wir hier aufgelistet, um einfach einmal zu verdeutlichen, dass Bulletpoints in wissenschaftlichen Arbeiten wirklich nichts zu suchen haben. Grafiken und Tabellen hingegen sind höchst willkommen, wenn sie einen Mehrwert bieten. Dabei kann es sich um die Darstellung von Daten handeln, in einer übersichtlichen Weise, zum Beispiel in einem Kurven- oder Balkendiagramm, Prozesse durch einen entsprechenden Prozessablauf, der in einem Prozessdiagramm visualisiert wird und andere Zusammenhänge, die eben entsprechend dargestellt werden.

Wann sind Balkendiagramm, Prozessdiagramm und Tabelle sinnvoll?

Was für Vorraussetzungen brauche ich, um überhaupt eine entsprechende Illustration einzubinden? Ganz einfach, die Illustration selbst sollte keinen Selbstzweck haben. Also man sollte nicht einfach irgendein ein Bild oder irgendeine Grafik einbinden, nur des Bildes wegen, nur weil es irgendwie schöner aussieht, das Ganze muss natürlich in einer wissenschaftlichen Arbeit auch wirklich einen Mehrwert bieten und einen wissenschaftlichen Hintergrund haben. Weiterhin sollte diese Darstellung der Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten natürlich sauber sein, in einer guten Auflösung, sodass der Leser auch wirklich ein Diagramm oder eine Grafik hat, mit der er arbeiten kann, die eine Übersicht darstellt und einen Mehrwert bietet. Der Zusammenhang mit dem Text muss natürlich gegeben sein und ganz ganz wichtig: schon bei der Literaturrecherche sollte man darauf achten, dass die Grafik zitierfähig ist, also so, dass sie wirklich mit ins entsprechende Verzeichnis eingebunden werden kann.

Grafiken erstellen in einer akademischen Arbeit – Do`s und Dont`s

Ganz kurz einige ganz plumpe Beispiele für Dos und Don’ts in Bezug auf Grafiken oder Tabellen.

Balkendiagramm

Ein Balkendiagramm zur Luftverschmutzung in einer entsprechenden wissenschaftlichen Arbeit ist erlaubt, ein Bild von einem qualmenden Auspuff natürlich nicht. Genau so sieht es aus mit einem Organigramm zum Beispiele in einem Unternehmen zur entsprechenden Unternehmenshierarchie, in Gegenüberstellung zu einem einfachen Bild aus Leuten, die sich in einem Meeting befinden. Das eine ist wissenschaftlich, das andere hat wirklich nichts in einer wissenschaftlichen Arbeit zu suchen, sondern kommt vielleicht in irgendwelchen unwissenschaftlichen Texten, Blogartikeln, etc. vor.

Tabellen erstellen

Eine Tabelle mit Pro- und Contra-Argumenten, die diese ordentlich gegenübergestellt und den Leser an dieser Stelle mitnimmt und das Ganze etwas besser veranschaulicht, ist natürlich erwünscht. Eine einfache Auflistung in Bulletpoints hingegen ist, wie auch Eingangs erwähnt, natürlich zu vermeiden.

Ich hoffe, ich konnte euch die Verwendung von Grafiken in eurer wissenschaftlichen Arbeit auch ein bisschen näher bringen und freue mich, wenn ihr auch das nächste Mal wieder mit dabei seid.