Doktorarbeit Ghostwriter Erfolg

Doktorvater finden – Praktische Tipps für Deine Suche

Die Doktorarbeit stellt einen entscheidenden Meilenstein in einer wissenschaftlichen Karriere dar. Nicht selten entscheidet sie darüber, ob es nach dem Doktorat auf der Post Doc-Ebene erfolgreich weiter geht oder nicht. Um aber die Doktorarbeit erfolgreich zum Abschluss zu bringen, ist es ganz entscheidend den richtigen Doktorvater zu finden. Daher sollte dieser auch sorgfältig ausgewählt werden. Dieser Artikel unterstützt Dich und bietet praktische Tips beim Doktorvater finden.

Doktorvater finden: Thematische Passfähigkeit

Zum ersten sollte der Doktorvater natürlich aus Deinem Fach kommen, d.h. die nötige Expertise besitzen. Das betrifft vor allem einschlägige Publikationen. Der Betreuer sollte sich im Thema auskennen und sich für dein Dissertationsthema interessieren. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass er nicht zu nah am spezifischen Thema dran ist, d.h. idealerweise auch eine gewisse „Distanz“ zum Thema aufweisen kann. Dazu gehört auch, dass er nicht unbedingt in allen Dingen Deiner Meinung sein muss. Kritische Reflexionen über Argumentation und Struktur der Arbeit bringen uns beim Doktorarbeit schreiben in der Regel weiter.

Promotionsberatung bei der Doktorvater-Suche

Sollte sich die eigene Suche nach einem Doktorvater schwierig gestalten, kann die professionelle Hilfe von Experten durch eine Promotionsberatung oft helfen. Diese unterstützen bei der Vermittlung des passenden Doktorvaters und weitergehenden Hilfestellungen. Auch GWriters besitzt Kontakte zu zahlreichen internationalen Hochschulen. Wenn Du auf der Suche nach einem passenden Promotionsprogramm bist, sprich uns bitte an.

Doktorvater finden: Habilitation/Professur

Nicht jeder beliebige Wissenschaftler darf Doktorarbeiten betreuen und ist als Doktorvater zugelassen, sondern im deutschen Sprachraum normalerweise nur habilitierte Personen oder Professoren. Für Habilitation und Professur gelten jedoch in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Voraussetzungen: Für eine Professur muss man in der Regel habilitiert sein (Ausnahme ist die FH), zusätzlich jedoch auf einen Lehrstuhl berufen worden sein, d.h. man hat ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Für die Habilitation ist in der Regel eine Habilitationsschrift erforderlich, sie kann aber auch durch mehrere qualitativ hochwertige Einzelpublikationen erreicht werden. Die Habilitation ist somit die Vorstufe für die Professur. Du solltest daher vorab beim Doktorvater finden prüfen, ob Dein Wunschbetreuer auch die entsprechenden Voraussetzungen besitzt.

Fachliche Reputation des Doktorvaters

Die fachliche Reputation des Betreuers färbt auch auf die eigene Reputation ab. So solltest Du Dir einen Doktorvater finden, der innerhalb der Scientific Community ein gewisses Standing hat, oft zitiert wird, etc. Davon profitiert man auch als junger Wissenschaftler. Ist hingegen auch der Doktorvater ein Nobody, ist das dem eigenen Ruf nicht dienlich.

Menschliche Fähigkeiten des gewünschten Doktorvaters

Wichtig sind natürlich auch die menschlichen Fähigkeiten des Doktorvaters. Du solltest dich daher idealerweise mit ihm „verstehen“, denn du musst damit rechnen, mindestens 3 Jahre mit ihm eng zusammen zu arbeiten. Vielleicht hattest Du ja schon Erfahrung mit dem Betreuer aus Studienzeiten als Tutor oder Studienassistent. In diesem Fall sind die zentralen Charakteristiken des pot. Doktorvaters in der Regel bekannt. Wenn Du Dir einen Dir unbekannten Betreuer aussuchst, besteht die Gefahr, nachher menschlich nicht mit ihm klar zu kommen. Wenn Du einen interessanten Doktorvater findest, solltest Du zumindest ein paar Vorgespräche mit ihm/ihr führen, um sich näher kennen zu lernen.

Kapazitäten und Ressourcen des Doktorvaters

Regelmäßiges Feedback innerhalb des Dissertationsprozesses ist wichtig für den Erkenntnisfortschritt. Wenn der gefundene Doktorvater mit eigener Lehre und Forschung jedoch zu ausgelastet ist, leidet in der Regel seine Feedbackhäufigkeit und auch die Feedbackqualität. Rückversichere Dich daher regelmäßig darüber, wann dein Doktorvater Zeit hat, um sich die Arbeit anzusehen. Dafür bieten sich in der Regel die Ferienzeiten im Sommer und in den Semesterferien an. Sollte das Feedback ungenügend sein, solltest du das ausreichend und rechtzeitig kommunizieren.

Zweitbetreuer für die Doktorarbeit finden

In Österreich ist zwingend ein Zweitbetreuer vorgeschrieben. Auch wenn diese Verpflichtung nicht besteht, solltest Du unbedingt nach einem Zweitbetreuer Ausschau halten. Ist der Doktorvater sehr facheinschlägig, bietet es sich an, einen Zweitbetreuer zu wählen, der eine andere fachliche Orientierung hat. So gewinnt man eine andere Perspektive auf seine Arbeit und erkennt blinde Flecke besser. Sechs Augen sehen bekanntlich besser als vier.

Abschließend gilt: Ob fachliche Reputation und Kompetenz, oder doch der menschliche Umgang wichtiger sind, muss wohl jeder selbst entscheiden. Karrierestrategisch ist sicher die fachliche Kompetenz des Doktorvaters wichtiger. Im Ganzen solltest Du aber die richtige Balance für Dich finden.


Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Doktorvater finden. Solltest Du weitere Fragen haben, etwas anmerken wollen oder Hilfe bei der Doktorarbeit vom Ghostwriter benötigen, kannst Du Dich gerne bei uns melden – per Kontaktformular, als Kommentar unter diesem Beitrag oder auch telefonisch.