Gebote Zum Schreiben Wissenschaftlicher Arbeiten

10 Gebote beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten

Wie es die Zehn Gebote für das menschliche Zusammenleben gibt, so gibt es die Zehn Gebote für das Verfassen akademischer Arbeiten. Diese sollen Euch den wissenschaftlichen Weg weisen und verhindern, dass Ihr auf die unwissenschaftliche Bahn geratet. Befolget sie und Euer akademisches Werk wird noch den Menschen der Zukunft als Quelle des Wissens dienen.

1. Du sollst nicht plagiieren

Natürlich ist es immer einfacher auf bereits vorhandenes Wissen zurückzugreifen und sich dieses zu Nutze zu machen. Jedoch hat jeder Mensch das Recht auf geistiges Eigentum und niemand darf dieses anfechten. Drum arbeitet eigenständig und beleget stets Eure Quellen, denn sonst habt Ihr das erste Gebot gebrochen und werdet dafür von Eurer Hochschule bestraft. Eine professionelle Plagiatsprüfung kann sich im Zweifel lohnen.

 

2. Du sollst keine Annahmen treffen, ohne diese belegen zu können

Ein Mann sagte einmal er könne das Meer in der Mitte teilen und hindurchgehen. Die Menschen glaubten ihm nicht und machten sich über ihn lustig. Drum sagte er: „Wenn ihr mir nicht glaubt, dann sehet doch selbst!“ – er teilte das Meer und ging hindurch.

Auch Ihr solltet nichts behaupten, was Ihr nicht belegen könnt, denn sonst wird man Euch genauso wenig glauben, wie dem Mann, bevor er das Meer teilte.

 

3. Du sollst nicht aus Wikipedia zitieren

Und behauptet Ihr einmal etwas, das nicht in den Lehrbüchern, sondern lediglich bei Wikipedia steht, so möge Euer Professor Erbarmen zeigen und Euch vor der akademischen Hölle bewahren.

 

4. Du sollst Aussagen anderer nicht übernehmen, ohne diese zu prüfen

Die Welt ist voller Lügner und Betrüger. Drum seiet vorsichtig bei Euren Quellen der Weisheit und prüft diese, ehe Ihr in das falsche akademische Licht geführt werdet.
 

5. Du sollst Dein Geschriebenes nach jedem Abschnitt speichern

Voller Tatendrang arbeitet Ihr stoisch an Eurem Werk, das die Professoren verzaubern soll. Doch dann ruft eine Prinzessin um Hilfe und Ihr schwingt Euch auf Euer Pferd, um sie zu retten – eine wahre Heldentat! Doch habt Ihr Eure Dokumente gesichert?
 

6. Du sollst dich an die Formatvorgaben Deines Lehrstuhls halten

Und verwendet Ihr einmal nicht die formalen Vorgaben Eures Professors, so möge er Erbarmen mit Euch zeigen und Eure Note nicht um bis zu 10% verschlechtern.
 

7. Du sollst den roten Faden nicht verlieren

Narren erzählen dies, Narren erzählen das – die Kunst ist die, zu wissen was. Drum bleibet Euch treu und behaltet, während der Arbeit in Eurer stillen Laube, stets den roten Faden in Eurem Auge.

 

8. Du sollst die Arbeit vor der Abgabe lektorieren lassen

Niemand ist unfehlbar – lasse deinen Text lektorieren von jemandem, der weiß wie es geht. So seid Ihr auf der sicheren wissenschaftlichen Seite.

 

9. Du sollst keine Social Media Seiten neben Deiner wissenschaftlichen Arbeit offen haben

Wer kennet sie nicht – die süße Verführung der heutigen Zeit: Das Öffnen von Social Media legt mir das Leben der anderen stets bereit. Möchtet Ihr aber mit Eurer Arbeit die Abgabefrist erreichen, so lasset Euch nicht ablenken – auch nicht ein Weilchen.
 

10. Du sollst indirekte Zitate meiden

Indirekte Zitate können sein Freund und Feind, meistens ist es letztere Gestalt. Drum tuet Euch zusammen gegen dieses Problem, es geht ganz leicht: Meidet indirekte Zitate und anschließend schlafet weich.

 

Drum folget den Zehn Geboten, Ihr wisset nun wie es geht – haltet Euch daran und der Abgabe Eurer wissenschaftlichen Arbeit steht nichts mehr im Weg!


Ich hatte viel Spaß beim Schreiben dieses Beitrages. Hoffentlich hat er Euch geholfen zu verstehen, welche Regeln Ihr beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten auf jeden Fall einhalten solltet!

Wenn Ihr noch offene Fragen habt, Unterstützung bei Eurer wissenschaftlichen Arbeit benötigt oder etwas anmerken möchtet, könnt Ihr gerne unser Kontaktformular nutzen oder ein Kommentar hinterlassen!