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Studium der Geschichte: Studieninhalte, Fächerkombinationen & Berufsperspektiven

Das Studium der Geschichte ermöglicht den akademischen Abschluss im Fach Geschichte und bereitet auf die spätere Arbeit als Historiker (von griech. historia: Erkundung, Erforschung) vor. Historische Institute und Seminare der Philosophischen Fakultät bieten im Rahmen von Bachelor- und Masterstudiengängen im Fach Geschichte ein breites Spektrum unterschiedlich angelegter Studiengänge an, deren Ablauf in den Studienordnungen der jeweiligen Fakultät festgelegt ist. Auch Studienprogramme im Lehramt werden üblicherweise durch ein akademisches Geschichtsstudium abgedeckt.

Das Studium der Geschichte ermöglicht Absolventen im Bachelorstudiengang und im Masterstudium, Kenntnisse über den historischen Geschichtsverlauf in verschiedenen Kulturen und Epochen zu erwerben. Hierzu gehört neben den einschlägigen Vorlesungen ein im Quellenstudium vertieftes Verständnis für historische Entwicklungsverläufe und Prozessdynamiken von der Antike bis zur Gegenwart.

Neben der Aneignung historischen Wissens bildet der Erwerb von Methodenkompetenz einen der Schwerpunkte des geschichtswissenschaftlichen Studiums. Das Erschließen und Interpretieren historischer Quellen und Darstellungen soll dazu befähigen, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Das Berufsbild des Historiker ist entsprechend vielfältig und lässt sich in Spezialisierungen nach Epochen (z.B. Althistoriker), Themen (z.B. Sozialhistoriker) oder Regionen (z.B. Regionalhistoriker) unterscheiden.

Der Fachbereich Geschichte

Je nach Forschungsschwerpunkt, Fächerkapazitäten und Forschungstradition des jeweiligen Historischen Instituts oder Seminars werden im Fachbereich Geschichte regulär folgende Studienschwerpunkte angeboten:

• Arbeitsbereich Alte Geschichte
• Arbeitsbereich Mittelalterliche Geschichte
• Arbeitsbereich Deutsche Geschichte: Geschichte der Frühen Neuzeit und Neuere Deutsche Geschichte
• Arbeitsbereich Europäische Geschichte
• Arbeitsbereich Außereuropäische Geschichte (Atlantische Geschichte)
• Arbeitsbereich Public History
• Arbeitsbereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Studiengänge im Fachbereich Geschichte und ihre Abschlüsse

Der Bachelorstudiengang für das Fach Geschichte kann an den meisten Hochschulen sowohl im Hauptfach wie im Nebenfach Geschichte studiert werden. Für das Nebenfach gibt es je nach Hochschulangebot und -kapazität gesonderte Spezifizierungen wie beispielsweise Osteuropastudien, Mittelalterstudien oder Lateinamerika-Studien.

Ebenfalls im Bachelorstudiengang kann hochschulübergreifend das Fach Geschichte auf Lehramt studiert werden (qualifizierend für das Lehramt an Gymnasien, an Berufs- und Sonderschulden sowie an Primar- und Sekundarschulen).

Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Geschichte beträgt in der Regel sechs Semester. Den Studienabschluss bildet der akademische Grad Bachelor of Arts. Er setzt die Anfertigung einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit (Abschlussarbeit, Bachelorarbeit) voraus.

Im Masterstudiengang Geschichte werden die im grundständigen Studium absolvierten Spezifizierungen wie beispielsweise Osteuropastudien, Mittelalterstudien oder Lateinamerika-Studien fortgesetzt und vertieft. Üblicherweise verlangen Universitäten für den Masterabschluss auch mindestens einen Semesteraufenthalt an einer ausländischen Universität. Beispielhaft hierfür ist der von einigen renommierten Universitäten angebotene internationale Masterstudiengang der Altertumswissenschaften (Classical Cultures).
Einige Hochschulen bieten den Master-Studiengang Geschichte auch als Unterrichtsfach an (qualifizierend für das Lehramt an Gymnasien).

Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Geschichte beträgt in der Regel vier Semester. Den Studienabschluss bildet der akademische Grad Master of Arts oder (im Lehramtsstudium) der Master of Education. Er setzt die Anfertigung einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit (Abschlussarbeit, Masterarbeit) voraus.

Neben den einschlägigen Hochschulabschlüssen im Fach Geschichte (Bachelor of Arts, Master of Arts) werden an einigen Hochschulen auch noch sogenannte „Alt-Studiengänge“ (Magister und Diplom) angeboten.

Studienaufbau der Geschichte

Das Studium der Geschichte gliedert sich in mehrere Studienabschnitte mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen zwischen Inhalten und Methodik.

Innerhalb des grundständigen Studiums (Bachelorstudiengang Geschichte) sind von Studierenden üblicherweise folgende Bereiche abschnittsweise abzudecken:

• Einführungsabschnitt (1.-2. Studienjahr): Grundkenntnisse in drei Epochen der Geschichte (Alte, Mittelalterliche, Neuere Geschichte)
• Aufbauender Abschnitt (2. Studienjahr): Arbeitstechniken und Methoden zu Themen der Neueren Geschichte, der Mittelalterlichen oder Alten Geschichte
• Vertiefungsabschnitt (3. Studienjahr): Erschließung von vertieften Kenntnissen zu ausgewählten Themen in den Epochen der Neueren Geschichte, der Mittelalterlichen oder Alten Geschichte

Innerhalb des konsekutiven Masterstudiengangs Geschichte sind üblicherweise folgende Leistungsanforderungen relevant:

• Kennenlernen und Vertiefen der aktuellen Tendenzen geschichtswissenschaftlicher Forschung
• Kompetenzerwerb für die einschlägigen geschichtswissenschaftlichen Methoden und Arbeitsverfahren einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen
• Erwerb von Kompetenzen für die Erschließung und Interpretation historischer Quellen aus verschiedenen Epochen und Kulturen
• Eigenständiges Erarbeiten und Weiterentwickeln von aktuellen Forschungsfragen
• fachliche Spezialisierung

Über diese Möglichkeiten des Studienaufbaus im spezialisierten Geschichtsstudium hinaus bieten einzelne Fakultäten auch diverse interdisziplinäre Masterstudiengänge an. Hierzu gehören beispielsweise die interdisziplinären Masterstudiengänge Mittelalter-Studien, Lateinamerika-Studien, European Master in Classical Cultures und weitere, hochschulspezifische Kombinationsformen im geschichtswissenschaftlichen Studium.

Methoden im Geschichtsstudium

Der fundierte wissenschaftliche Umgang mit historischen Quellen, Darstellungen und Zeugnissen erfordert ein breites Repertoire an einschlägigen und fundierten methodischen Fertigkeiten. Hierzu zählen insbesondere die Quellenrecherche, die Lektüre und Erschließung von teilweise in alten oder schwer leserlichen Sprachen vorliegenden Dokumenten und Zeugnissen.
Über diese Arbeitsinstrumente hinaus steht innerhalb des gesamten Geschichtsstudium ein kritisches Methodenverständnis zum Absichern wahrer Aussagen im Vordergrund. Hierzu gehört die Thematisierung der Möglichkeiten der Wahrheitsfindung wie die Quellenkritik, die kritische Quelleninterpretation und die Intersubjektive Überprüfbarkeit.

Leistungsanforderungen und alternative Studienleistungen

Das Bachelor-Hauptfach Geschichte wird in der Regel durch einen fachnahen Optionalbereich mit verschiedenen Praxismodulen (Seminare oder Projektarbeit im Umfang von einem bis drei Semestern) absolviert. Parallel dazu werden üblicherweise fakultative Veranstaltungen aus dem Angebot des Fachbereichs Geschichte gefordert, die frei ausgewählt werden können. Zusätzlich verlangt die Prüfungsordnung die Teilnahme an frei wählbaren Veranstaltungen des Studium generale bzw. fächerübergreifenden Veranstaltungen.

Alternativ zum fachbezogenen und fächerübergreifenden Studienbereich können auch Leistungspunkte (Credit Points im Wert bis zu 30) durch Auslandsaufenthalt oder durch Erlernen von zusätzlich qualifizierenden quellenrelevanten Sprachen (Latein mit dem Abschluss Kleines bzw. Großes Latinum, Griechisch mit dem Abschluss Graecum) erworben werden.

Berufliche Perspektiven

Bereits der abgeschlossene Bachelorstudiengang im Fach Geschichte ist berufsqualifizierend und ermöglicht Studierenden die Aufnahme eines weiterführenden Studiums im Masterstudiengang.

Die durch den Bachelor in Geschichte eröffneten Berufsperspektiven sind Tätigkeiten in folgenden Bereichen:
• Museen
• Bibliotheken
• Archiven
• Stiftungen
• Tourismussektor
• Kulturmanagement
• Medien- und Kulturbranche

Mit der erfolgreichen Absolvierung des konsekutiven Masterstudiengangs in Geschichte ergeben sich erweiterte berufliche Tätigkeitsfelder für den Beruf des Historikers:

• wissenschaftliche Karriere (Promotion, Forschung, Lehre)
• Tätigkeit in Bildungseinrichtungen, wissenschaftlichen Archiven und Sammlungen
• Kunst- und Kulturmanagement
• Verlagswesen
• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
• Journalismus


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