Literaturrecherche Gwriters Ghostwriter Hilfe

Video: Literaturrecherche – wissenschaftliche Artikel einfach finden

In diesem Video werden die unterschiedlichen Methoden der Literaturrecherche von einem Ghostwriter bei GWriters erklärt: Wie kann ich am besten Literatur recherchieren? Wie weiß ich, dass meine gefundenen Quellen hochwertig sind & wie binde ich die wissenschaftliche Literatur am besten in meine wissenschaftliche Arbeit ein?

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Transkription:

Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren GWriters Tutorial. Heute möchten wir uns mit dem Thema Literaturrecherche ein wenig intensiver beschäftigen. Es geht um die Fragen: Woher bekomme ich eine Literatur? Welche Quellen nutze ich am besten? Und wie gehe ich im Rahmen der Literaturrecherche am besten vor?

Zuerst möchte ich gerne drauf eingehen, auf die Frage des “wie?” im Rahmen der Literaturrecherche. Dann auf die Frage des “was?”. Also was recherchiere ich an Literatur und wie komme ich vor allen Dingen auch an meine Quellen heran.

Literaturrecherche online durch die Suche nach Schlagwörtern beginnen

Fangen wir an mit der Frage des “wie?”. Wenn Sie vor dem Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit stehen, wird es Ihnen naturgemäß schwerfallen, zu entscheiden, woher bekomme ich jetzt Literatur? Wie gehe ich hier überhaupt vor?

Ein aller-aller-erster, guter Weg ganz am Anfang ist es erst mal einige Schlagwörter im Internet einzugeben. Machen Sie das ruhig mal über ein paar Tage, ein paar Wochen hin lang, recherchieren Sie ruhig einmal intensiv über die verschiedenen Schlagworte, die zu Ihrer Thematik vorhanden sind im Internet.

Der Vorteil: Sie werden dann ein gutes Gefühl über das Thema bekommen. Sie werden dann einzelne Fachthemen, Fachbegriffe finden. Sie werden vielleicht schon einige Literatur finden, die Sie sich notieren können. Und Sie werden vielleicht auch einige Standardwerke zu dem Thema finden. Kurzum: Sie werden über das Bewegen, das Recherchieren im Internet einfach ein Gefühl bekommen für das Thema und können sich schon die ein oder andere Quelle notieren, die ein oder andere Fragestellung notieren. Wenn Sie das dann gemacht haben, und wie gesagt, lassen Sie sich hier ruhig Zeit dafür, wäre der nächste Schritt, in die Bibliothek zu gehen.

Die Literaturrecherche in der Bibliothek



Gehen Sie mit den Ergebnissen aus Ihrer Internetrecherche – seien es jetzt reine Schlagworte, seien es aber auch schon ganz konkrete Titel – IN die Bibliothek und recherchieren Sie entweder auf Basis dieser Schlagworte, oder auf Basis der ganz konkreten Titel IN der Bibliothek weiter. Sprich, suchen Sie entweder nach neuer Literatur auf Basis der Schlagworte, oder suchen Sie nach ganz konkret genau diesem Titel. Und werfen Sie dann dort unter Umständen mal einen Blick in das Literaturverzeichnis dieses Titels, weil dort werden Sie dann auch wieder sicherlich andere und weitere Literatur finden, die Sie verwenden können.

Der erste Überblick über die gefundene Literatur

Kurzum, im ersten Teil geht es darum, einen ersten Überblick über die Literatur zu erhalten, so dass Sie am Ende eine Literaturliste haben werden aus diesem ersten Teil, die sicherlich noch sehr, sehr grob sein kann, und meistens auch viel zu groß, viel zu umfänglich sein wird. Das macht aber nicht, weil im zweiten Schritt werden Sie diese Literaturliste erfahren, dass sie überarbeitet wird, dass sie eine Einschränkung erfahren wird. Und DAS erfolgt im zweiten Schritt, nämlich Vertiefung über die wissenschaftlichen Datenbanken.

Vertiefend Quellen suchen in wissenschaftlichen Datenbanken

Hier müssen Sie sich zunächst informieren, welche wissenschaftlichen Datenbanken Ihre Hochschule zur Verfügung stellt. Weil in der Regel sind diese wissenschaftlichen Datenbanken nicht frei zugänglich. Es gibt zwar auch einige wissenschaftliche Datenbanken, die frei zugänglich sind, aber selbst wenn sie frei zugänglich sind, haben Sie das nur eine eingeschränkte Recherchemöglichkeit oder können beispielsweise keine Dokumente herunterladen. In der Regel handelt es sich hier um geschlossene wissenschaftliche Datenbanken, das heißt, Sie benötigen einen Zugang. Und diesen Zugang werden Sie über Ihre Hochschule erhalten. Sie könnten sich zwar rein theoretisch auch als Privatperson einen Zugang zulegen, der wird aber von den Kosten her einfach viel zu teuer sein, und sich sicherlich auch für eine einzelne wissenschaftliche Arbeit nicht lohnen. UND Sie haben natürlich den zweiten Vorteil, wenn Sie sich bei Ihrer Hochschule informieren, welche wissenschaftlichen Datenbanken hier zur Verfügung gestellt werden, dann werden es natürlich auch DIE Datenbanken sein, aus denen später Literatur von Ihnen in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit erwartet wird.

Und, ein dritter Punkt: Natürlich gibt es, je nach Schwerpunkt, je nach Ihrer Studienausrichtung, dann auch unterschiedliche wissenschaftliche Datenbanken. Sprich, es gibt eben auf der einen Seite wissenschaftliche Datenbanken, die eher auf Betriebswirtschaftslehre, auf Volkswirtschaftslehre ausgerichtet sind. Oder auf der anderen Seite, sollten Sie Medizin studieren, gibt es eben auch wissenschaftliche Datenbanken, die speziell auf medizinische Bedürfnisse ausgerichtet sind. Von daher: Informieren Sie sich bei Ihrer Hochschule und lassen Sie sich dann auch die Zugänge geben.

Technische Tipps für die Suche in spezifischen Datenbanken

Technischer Tipp hier auf der Seite: Es gibt dann grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie Sie sich in diese Datenbanken einwählen können. Genau genommen eigentlich sogar drei, wobei der dritte in den meisten Fällen nicht zutreffen wird, nämlich direkt aus dem Hochschulnetz. Aber Sie werden ja in der Regel zu Hause arbeiten. Die zweite Möglichkeit wäre dann ein sogenannter VPN-Zugang, ein Virtual Private Network. Sie brauchen hier dann die Einlog-Daten Ihrer Hochschule, Ihrer Universität, und können sich dann von zu Hause in das Hochschulnetz einloggen.

Und der dritte Weg, der leichteste und einfachste Weg in der Regel – hier brauchen Sie nämlich nur die Zugangsdaten für Ihren Hochschulaccount – wäre ein sogenannter Chipless oder ein Essence Server. Das sind spezielle Server, über die diese Datenbanken erreichbar sind. Nicht jede dieser Datenbanken ist über diesen oder den anderen Server erreichbar. Das wird Ihnen aber jeweils angezeigt. Dann erscheint ein Login-Fenster. Sie geben die Zugangsdaten Ihrer Hochschulkennung ein und sind mit Ihrer Hochschulkennung und damit mit dem Hochschulzugang in der Datenbank. Soviel als kleiner Ausblick. Für betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche Themen eignet sich insbesondere beispielsweise Springer Link als Datenbank. Sie hören das schon an dem Namen, dass Sie hier eben alle Publikationen des Springer-Verlages finden. Andere große wissenschaftliche Datenbanken, WISO-Net beispielsweise, können hier auch noch erwähnt werden. Und dann gibt es eine ganze Vielzahl weiterer, hier wie gesagt achten Sie einfach darauf, was Ihre Hochschule zur Verfügung stellt. Vorteil der Datenbanken eben, Sie haben hier Zugriff auf sehr, sehr wissenschaftlich hochwertige, qualitativ hochwertige Literatur. Und Sie bekommen diese eben auch in den meisten Fällen – nicht alle Inhalte, aber man kann sagen, 80 bis 90 Prozent im Volltext. Beispielsweise können Sie sich dann hier auch das ganze Buch eines Springer-Verlages als PDF herunterladen, und das ist dann schon sehr, sehr kostensparend.

Recherche über die Quellenangaben

Ja, und dann gehen Sie mit dieser Literaturliste, die Sie hier auf der linken Seite sozusagen erarbeitet haben, hier dann tiefer in die Recherche hinein. Geben also hier auch entweder dann die konkreten Ergebnisse aus dieser Literaturliste ein, so dass Sie weiter und tiefer zu Schlagwörtern aus den Titeln oder auch zu den Autoren recherchieren können, können aber auch nochmal hier genaue Autoren beziehungsweise nur genaue Titel dieser Autoren eingeben, ob es vielleicht noch weitere Titel der Autoren gibt, die für Ihr Thema relevant sein könnten.

Und danach gilt auch wieder, genauso wie hier auch auf der linken Seite, die Recherche über Quellenangaben. Das ist eine sehr, sehr zielführende Recherche, weil Sie dann eben auf die Quellenangaben IN den wissenschaftlichen Texten zurückgreifen. Das heißt, Sie bewegen sich dann genau zielführend IN dem wissenschaftlichen Text, den es zu erarbeiten gilt, und damit auch in dem Thema, das es zu erarbeiten gilt, und können somit immer tiefer, immer feiner, immer spezifischer in die jeweilige Literatur hineintreten.

Ja. Und dann haben Sie sicherlich ganz am Ende eine sehr, sehr umfangreiche Literaturliste, die es jetzt ganz zum Schluss, und das kann auch ruhig im Kontext der Erstellung der Arbeit geschehen, wieder gilt zu reduzieren. Sie werden bei weitem nicht alle Literatur, die Sie hier recherchiert haben, benötigen. Sie werden auch nicht alle Literatur verarbeiten können. Das wir einfach viel zu umfangreich sein. Und Sie werden auch feststellen, dass Sie die Literatur, die Sie hier am Anfang recherchiert haben, wahrscheinlich eher dann wieder rauswerfen werden. Weil Sie eben sehen werden: Das war einfach zu allgemeine Literatur. Sicherlich werden Sie das eine oder andere Grundlagenwerk benötigen. Aber ansonsten benötigen Sie eben vertiefte Literatur speziell zu dem von Ihnen erforschten Thema. Und so ist das eigentlich wie so ein Trichter in der Recherche. Hier oben sind Sie ganz breit im Trichter unterwegs, und hier unten wird es immer schmaler, immer feiner, und können Sie doch immer detaillierter arbeiten.

Ja, das sollen nochmal ein paar Hinweise gewesen sein für die Literaturrecherche. Tipps und Tricks, wie Sie an richtige, an gute, an qualitativ hochwertige Literatur kommen. Und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Glück, viel Erfolg bei der Literaturrecherche.