Wissenschaftliches Schreiben: Schule, Studium Und Akademisches Ghostwriting

Wissenschaftliches Schreiben für Schule und Studium: Was ändert sich?

Manche Studenten haben in der Schule mit einer Hausarbeit oder einem Essay schon erste Erfahrungen gesammelt, die ihnen wissenschaftliches Schreiben beigebracht haben. Obwohl viele Lehrer sich immer noch mit „Bearbeite Aufgabe 4 a) bis c) aus dem Buch Seite 53“ begnügen, legen manche Wert auf die Abgabe einer geschriebenen Arbeit nach wissenschaftlichen Standards. Aber was genau ist gefordert, wenn es um wissenschaftliches Schreiben für Schule oder Studium geht? Als professionelle Ghostwriter können wir genau sagen, auf was es ankommt.

Wissenschaftliches Schreiben: die Grundregeln

Hausarbeiten in der Schule werden mit dem Ziel von den Schülern verlangt, ihnen erste Erfahrungen und Informationen über wissenschaftliches Arbeiten beizubringen. Dabei geht es hauptsächlich um die formalen Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens: Zitieren, Argumentieren, Strukturieren und Formulieren. Diese Fähigkeiten müssen im Studium auf einem höheren Level beherrscht werden.

Schule und Studium – Die Unterschiede im wissenschaftlichen Schreiben

Wissenschaftliches Schreiben: Vergleich vom akademischen Ghostwriter

  • Thema: In der Schule ist das Thema einer Hausarbeit oft vorgegeben, mitsamt klar definierter Fragestellung. Diese muss dann nach den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens abgearbeitet werden. Im Studium kristallisiert sich langsam heraus, dass die Themenfindung bereits eine wichtige Leistung darstellt. Das Formulieren einer klaren Fragestellung ist bereits mit eigener Denkleistung verbunden.
  • Literatur: Auch hier bieten viele Lehrer Hilfestellung, indem sie die wichtigsten Bücher, auf die Bezug genommen werden muss, nennen. Im Studium wird erwartet, dass man sich eigenständig einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Thema bilden kann.
  • Aufbau: Der Aufbau einer schulischen Hausarbeit folgt meist einer universell bewährten Struktur: Einleitung, Hauptteil und Schluss. Im Studium wird die Gliederung ausgefeilter und richtet sich nach der Fragestellung. Wird empirische Forschung angewandt, folgt die Arbeit meist grob dem IMRAD-Modell.
  • Umfang: Auch der Umfang einer Hausarbeit ist in der Schule oft bereits fest vorgeschrieben: 10 Seiten sind genug, um in ein Thema tiefer einzusteigen, aber nicht so viel, dass der Lehrer seine gesamten Ferien mit Korrektur verbringen muss. Auch Dozenten haben nicht unbegrenzt viel Zeit. Trotzdem bedürfen manche Fragestellungen eines gewissen Umfangs. Es ist Kunst, von vorneherein abzuschätzen, was sich auf 10, 15 oder 50 Seiten bearbeiten lässt.
  • Gestaltung/Formales: Lehrer fordern ein Inhaltsverzeichnis und möchten, dass bestimmte Formalien wie Schriftart oder Seitenränder eingehalten werden. Das macht nicht nur das Lesen leichter, sondern schult auch den Umgang mit Word o.ä. Dies ist dann nützlich, wenn Dozenten ihre eigene Vorstellung von der äußeren Präsentation einer Arbeit haben und diese auch in den Vorschriften zur Thesengestaltung fordern. Diese müssen unbedingt eingehalten werden.
  • Primäre Quellen: Manchmal gibt es eine primäre Quelle, wie ein Film, ein Bild oder ein Zeitungsartikel, der genauer untersucht werden soll. Das ist das
    primäre Material für die Hausarbeit. Die Unterscheidung zwischen primärem Material und Sekundärliteratur bleibt auch später bestehen. Eventuell wird aber das Material in der empirischen Forschung im Studium selbst beschafft, z.B. durch Interviews.
  • Sekundärliteratur: Jegliche Fachliteratur, die zur Bearbeitung des Themas herangezogen wird, ist als Sekundärliteratur bekannt. Hier finden sich hilfreiche Ideen, Theorien, Untersuchungen oder Argumente, um das Basismaterial zu erhellen. In der Schule wird dafür auf Einführungen und Klassiker zurückgegriffen. Im Studium erfolgt in jeder Arbeit nach der Einleitung eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungsliteratur. Hier ist es wichtig, ein paar neuere Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften zu diskutieren und kritisch zu bewerten.
  • Internetquellen: Wenn ein Lehrer böse schimpft, dass nicht von Wikipedia abgeschrieben werden soll, will er vermitteln, dass es nicht wissenschaftlich ist, Beweislast auf Sätze zu stützen, die jeder ungeprüft ins Internet schreiben kann. Manche Fragestellungen an der Uni hingegen sind nicht nur reine Übung, sondern neu und anspruchsvoll, sodass auch auf Internetquellen zurückgegriffen werden darf oder sogar muss. Hier braucht es Feingespür und Recherche, um zu beurteilen, wieviel Beweislast auf diese Quellen gelegt werden darf.
  • Zitieren: Werden fremde Gedanken aus der Sekundärliteratur übernommen, oder auf einen bestimmten Punkt in der Quelle verwiesen, muss dies angezeigt werden. So bleibt die Argumentation nachprüfbar. Das ordnungsgemäße Zitieren bleibt auch im Studium wichtig, nicht nur, um Plagiate zu vermeiden, sondern auch, um die gedankliche Eigenleistung klar erkennbar zu machen.
  • Verzeichnisse: Im Literaturverzeichnis wird geübt, Literatur so anzugeben, dass sie von Dritten wiedergefunden werden kann. Dazu müssen die Namen der Autoren, Jahr der Veröffentlichung, Titel, Ort, Verlag und oft noch andere Informationen klar, lückenlos und einheitlich angegeben werden. Im Studium werden je nach Arbeit auch Tabellenverzeichnisse, Abkürzungsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse oder Glossare notwendig. Auch ein Anhang am Ende (z.B. mit einer Abschrift der Interviews) sollte übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet sein.
  • Logisches Argumentieren: Wissenschaftliches Schreiben ist anders als einen Gesprächspartner von der eigenen Meinung zu überzeugen, einen Aufsatz zu schreiben oder eine Übung durchzuexerzieren. Es ist von allem ein bisschen was, und das muss geübt werden. Im Studium wird von jeder Arbeit eine analytische Eigenleistung verlangt. Dies ist der wichtigste Unterschied.

Wissenschaftliches Arbeiten ist eine Herausforderung aber kann, wie andere Fähigkeiten auch, leicht im Selbststudium erlernt werden. Hier sind einige Literaturempfehlungen unserer erfahrensten Ghostwriter:

  • Franck und Stary – Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Blaikie – Designing Social Research.
  • Weiter hilft natürlich auch GWriters, denn in unserem Blog finden sich zahlreiche Artikel rund um wissenschaftliches Schreiben wie z.B. bezüglich Gliederungen, der Literaturrecherche oder Hausarbeit schreiben.

Bei individuellen Problemen kann zudem ein professioneller akademischer Ghostwriter qualifizierte Hilfestellung geben, bspw. mit gezielten Coachings für einzelne Etappen oder Anleitungen für schwierige Arbeitsschritte.

Vom Malen nach Zahlen zur analytischen Eigenleistung

In der Schule reicht es oft, wenn die Arbeit mit den genannten Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens gestaltet worden ist. Im Studium heißt es dann aber: das Wichtigste an einer wissenschaftlichen Arbeit im Studium ist die analytische Eigenleistung.

Aber es ist sehr schwer, sich etwas unter dem Begriff vorzustellen. Was heißt analytische Eigenleistung und wie wird sie vollbracht? Warum ist sie für wissenschaftliches Schreiben von so großer Bedeutung?

Das Wort Analysis kommt aus dem Griechischen und beschreibt eigentlich so etwas wie eine Zergliederung oder Auflösung. Jedoch sollte man sich eher einen Wissenschaftler vorstellen, der durch Auflösung von Materialien auf den Grund ihres Zusammenhangs stößt. So müssen auch am Ende einer Arbeit die Erkenntnisse aus der Forschungsliteratur und, wenn vorhanden, die aus der eigenen empirischen Forschung, einzeln herbeigezogen und dann zusammen betrachtet werden.

  • Gibt es Widersprüche? Wenn, ja wie wahrscheinlich ist, dass es einen Fehler irgendwo gibt, entweder in der bisherigen Forschungstheorie oder aber in den konkreten Forschungsergebnissen?
  • Welche Annahmen müsste man treffen, um die Erkenntnisse widerspruchslos zu erklären? Welche Konsequenzen hätte das für die Theorie?
  • Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede?
  • Kann berechtigte Kritik entwickelt werden, oder tauchen neue Lösungsansätze für ein Problem auf?

Analysieren heißt zu dem Zusammenhang zwischen Dingen vorzudringen, aber dazu müssen ausgewählte Erkenntnisse selbständig zueinander in Beziehung gesetzt werden. Es sind nämlich diese eigenen Denkanstöße, die wieder neue Theorien gebären, Ideen für neue Experimente liefern und grundsätzlich den Forschungsprozess weiterbringen.

Akademische Ghostwriter haben hervorragende Erfahrung darin, logisch zu argumentieren, geeignete Literatur auszuwählen und die strukturiert gesammelten Informationen schließlich sinnvoll zu verbinden, um daraus Schlüsse zu ziehen. So unterstützen Ghostwriter Studenten mit Ihrem Wissen rund um das Thema wissenschaftliches Schreiben.