Zahnmedizin Akademische Ghostwriter Gwriters

Zahnmedizin & akademische Ghostwriter

Wie fast alle medizinischen Studiengänge ist auch das Studium der Zahnmedizin durch einen hohen Praxisanteil geprägt. Neben dem Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten und dem Lernen für Klausuren und staatlichen Prüfungen müssen Studenten zeitintensive Praktika absolvieren. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass einige Studenten der Zahnmedizin Hilfe von akademischen Ghostwritern beanspruchen. Diese unterstützen sie bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten, Publikationen, Abschlussarbeiten – insbesondere auch Doktorarbeiten.

Das Studium der Zahnmedizin

Das zahnmedizinische Studium umfasst, ebenso wie das Medizinstudium, wissenschaftliche und berufspraktische Ausbildungsinhalte. Dazu gehören laut Approbationsordnung für Zahnärzte (ZÄPrO § 2 Abs. 1 und 2):

1. „ein Studium der Zahnheilkunde von zehn Semestern an einer wissenschaftlichen Hochschule, das sich aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil von je fünf Semestern zusammensetzt;
2. folgende staatliche Prüfungen:
a. die naturwissenschaftliche Vorprüfung,
b. die zahnärztliche Vorprüfung und
c. die zahnärztliche Prüfung.“

Ein Krankenpflegedienst von drei Monaten, eine Ausbildung in erster Hilfe sowie eine Famulatur von zwei Monaten sind ebenfalls abzuleisten.

Themengebiete des 1. Abschnitts der zahnärztlichen Prüfung umfassen:
– Physik
– Chemie, Biochemie, Molekularbiologie
– Biologie
– Medizinische Psychologie und medizinische Soziologie
– Erste Hilfe Kurs

Themengebiete des 2. Abschnitts umfassen:
– Pathologie
– Innere Medizin
– Pharmakologie
– Hygiene – Mikrobiologie – Umweltschutz
– Orale Biologie und Prävention
– Zahnmedizinisch-klinische Propädeutik I (Prothetik)
– Zahnmedizinisch-klinische Propädeutik II (Zahnerhaltungskunde)
– Notfallmedizin

Der 3. Abschnitt umfasst:
– Kariologie und Endodontie
– Parodontologie
– Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe
– Zahnärztliche Propädeutik
– Kieferorthopädie
– Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten
– Chirurgie
– Zahnärztliche Röntgenologie
– Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
– Dermatologie und Allergologie
– ein Wahlpflichtfach

Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester und sechs Monate. Anschließend sind fachspezifische Weiterbildungen möglich. Laut Muster-Weiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer vom 29.06.2012 erfolgt auch die Weiterbildung in theoretischer und praktischer Unterweisung. Auf Vollzeitbasis umfasst die Weiterbildung mindestens drei fachspezifische Jahre. Sie muss innerhalb von acht Jahren abgeschlossen werden. Weiterbildung in Teilzeit ist unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls möglich (Gesamtdauer und Qualität dürfen unter der Teilzeitarbeit nicht leiden). Die Weiterbildungen ermöglichen die Fachbezeichnungen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Zahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen sowie Fachzahnarzt für Parodontologie.


Die Geschichte der Zahnmedizin

Die Zahnmedizin oder Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde beziehungsweise Zahnheilkunde befasst sich mit der Pathologie, Diagnose, Therapie sowie Prophylaxe von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Im 18. Jahrhundert beginnt die Zahnmedizin, sich gegenüber der Medizin zu verselbständigen und eine eigenständige Disziplin zu werden. Zahnärztlich tätige Personen verfügten nunmehr „über die ehedem auf verschiedene Berufsgruppen verteilten zahnheilkundlichen Kenntnisse und Fertigkeiten und tragen zunehmend zu deren Vervollkommnung bei.“ Tatsächlich wurden Zähne im Mittelalter nicht von Ärzten gezogen, sondern von akademisch nicht ausgebildeten Handwerkern.

Die moderne Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bildete sich, insbesondere aufgrund der naturwissenschaftlichen Grundlegung, die der Medizin im Allgemeinen große Fortschritte ermöglichte, im 19. Jahrhundert heraus. 1884 wurden die ersten deutschen zahnärztlichen Universitätsinstitute gegründet. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse wurden gesucht und gefunden, so etwa auf den Gebieten der Anatomie/Physiologie, Kariesätiologie, Zahnerhaltungskunde und Kieferorthopädie. Im frühen 20. Jahrhundert kam es zum „vorläufigen Abschluss“ der „akademischen Emanzipation“ der Zahnmedizin. So wird beispielsweise 1919 der Dr. med. dent. als eigener akademischer Grad eingeführt. In Österreich wird statt Zahnmedizin auch der Begriff Stomatologie (von lat. stoma = Mund, Öffnung) verwendet. Dies hat den Hintergrund, dass Zahnärzte ihre Expertise nicht ausschließlich auf Zähne, sondern auf den gesamten oralen Bereich anwenden. Außerdem geben gesundheitliche Auffälligkeiten im Zahn-, Mund- und Kieferbereich häufig Hinweise auf Erkrankungen, die außerhalb dieses Bereiches liegen oder jedenfalls auch außerhalb dieses Bereiches medizinische Relevanz aufweisen – so etwa Gefäßerkrankungen, Diabetes, Krebs und viele mehr.


Die Zahnmedizin im Gesundheitssystem

Medizin und Zahnmedizin sind tragende Säulen jedes Gesundheitssystems. Die Zahnmedizin geht dabei über ihre rein gesundheitliche Bedeutung noch hinaus, indem sie in den meisten Gesellschaften auch aus ästhetischer Perspektive einen hohen Wert innehat: Gesunde Zähne werden äußerst positiv konnotiert.

Die World Health Organization definiert ein gutes Gesundheitssystem folgendermaßen: „A good health system delivers quality services to all people, when and where they need them. The exact configuration of services varies from country to country, but in all cases requires a robust financing mechanism; a well-trained and adequately paid workforce; reliable information on which to base decisions and policies; well maintained facilities and logistics to deliver quality medicines and technologies.”

In Deutschland werden medizinisch tätige Personen laut Sozialgesetzbuch V §69 als Leistungserbringer bezeichnet. Zu Ihnen gehören Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Psychotherapeuten, Apotheker, Kranken- und Pflegepersonal, zugelassene Heilpraktiker und ähnliche. Diese Leistungserbringer bilden, zusammen mit den Leistungsfinanzierern – Versicherten und Arbeitgebern – sowie den Leistungszahlern – Versicherungen – und den Leistungsempfängern, also Patienten, die grundlegenden Bestandteile des deutschen Gesundheitssystems.

Im Jahre 2012 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Deutschland auf 300.437 Milliarden Euro. Gleichzeitig arbeiteten 5.2 Millionen Beschäftigte im Gesundheitssystem, also rund jeder achte Beschäftigte in Deutschland. Seit dem ersten Berechnungsjahr 2000 ist die Beschäftigtenzahl um circa 950.000 Beschäftigte gestiegen. Das entspricht einem Beschäftigungszuwachs von 22.6%. Das Gesundheitssystem trägt damit nicht unerheblich bei zur Wirtschaftsleistung eines Staates.


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