Dissertation schreiben lassen Motivation Tipps

Video: Dissertation schreiben - Tipps wie Sie die Motivation nicht verlieren

Marcus Wittkamp

Akademischer Ghostwriter & Senior Supervisor

19.02.2019

Als Experte sowohl für akademische Arbeiten und wissenschaftliche Methoden, als auch für alle wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche bereichert Marcus Wittkamp bereits seit einigen Jahren unser diversifiziertes Team als Supervsior, Senior Ghostwriter und Blog-Autor für wissenschaftliche Themen.

Das Verfassen einer Dissertation ist bekanntlich langwierig und erschöpfend. Essentiell für den Erfolg der wissenschaftlichen Arbeit ist kontinuierliches wissenschaftliches Arbeiten, um die eigene Inspiration sowie das Qualitätsniveau aufrecht zu erhalten. Sich selbst zu motivieren, die notwendige Energie aufzubringen, ist oft die schwierigste Aufgabe. Deshalb haben wir für alle, die aktuell ihre Dissertation schreiben, Tipps von unserem akademischen Experten rund um das Thema “Dissertation schreiben” zusammengestellt.

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen zu einem weiteren GWriters Video Tutorial!

GWriters ist eine akademische Agentur, die sich auf Coachings, Lektorate und die Unterstützung bei der Erstellung wissenschaftlicher Texte spezialisiert und konkretisiert hat. Heute wollen wir uns mit dem Thema "Dissertation schreiben" beschäftigen. Mit einem Thema, mit dem sich sicherlich viele von Ihnen wahrscheinlich nur wenig oder nur einmal im Leben beschäftigen werden. Denn Doktorarbeiten schreiben sich nicht über Nacht, sondern stellen ein jahrelanges Projekt dar.

Heute möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie die Motivation beim Schreiben einer Dissertation nicht verlieren. Denn eine Dissertation ist ein langwieriger und aufwendiger Prozess, der sich oftmals auch über mehrere Jahre hinweg strecken wird.

Dabei ist es äußerst wichtig, dass man am Thema dran bleibt, die Motivation nicht verliert und am Ende zum Ziel kommt. Unsere besten Tipps, wie Sie das am besten machen können, wenn Sie eine Dissertation schreiben, finden Sie im Folgenden.

Dissertation schreiben - Ihre Gründe und Motivation

Der erste wichtige Punkt ist, dass Sie sich Klarheit über die Gründe verschaffen sollten. Warum schreibe ich überhaupt diese Dissertation? Was ist mein Ziel? Was möchte ich damit am Ende erreichen? Je klarer das Ziel ist, desto leichter wird Ihnen auch die Erstellung der Dissertation fallen.

Und desto besser werden Sie sich auch selber motivieren können, wenn Sie am Ende ein klares Ziel haben. Das kann mit Sicherheit ein berufliches Ziel sein. Das Ziel kann aber auch sein, dass man die Dissertation vielleicht "nur" für sich schreibt oder um eine gewisse Reputation in der Wissenschaft und Forschung zu erhalten.

Diese Gründe sollten bei Ihnen klar sein und Sie sollten sich diese immer wieder in visualisierter Form in den Kopf rufen. Dann haben Sie einen ganz wesentlichen Punkt erreicht, um die Motivation nicht zu verlieren.

Zeitplan erstellen & Fortschritte belohnen

Ein zweiter wichtiger Punkt ist es, Meilensteine festzulegen und sich selbst für diese zu belohnen. Dies gilt nicht nur für eine Dissertation, allerdings sollten Sie sich besonders dabei einen Zeitplan festlegen. Dieser sollte nicht zu eng sein, sondern auch Puffer beinhalten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einen beispielhaften Zeitplan mit festen Meilensteinen auf:

1. Anmelden der Doktorarbeit

Eine Doktorarbeit muss an der Universität angemeldet werden - und dies bevor man mit dem Doktorarbeit schreiben beginnt. Arbeiten bzw. Dispositionen, die nicht angemeldet wurden, können auch nicht eingereicht werden.

Die Konsequenz sind längere Wartezeiten, wenn Sie eigentlich schon mit den Abschluss der Doktorarbeit geplant hatten. Besonders problematisch wird dies, wenn bereits eine Arbeitsstelle in Aussicht steht, die das Doktorat voraussetzt.

2. Thema zum Doktorarbeit schreiben finden

Der erste Schritt einer Doktorarbeit ist die Themenfindung. Wie findet man aber ein gutes Thema für eine Dissertation? Zunächst sollte es ein Thema sein, das einen persönlich interessiert.

Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass das Thema fachliche Relevanz besitzt. Dieser Punkt ist vor allem für die Betreuer wichtig.

Drittens sollte das Thema auch gesellschaftliche Relevanz aufweisen – ist es das Ziel, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten?

3. Die Doktorarbeit als Problemlösung begreifen

Es ist jedem Fall zu beachten, dass es Ziel der Wissenschaft ist, einen Erkenntnisfortschritt zu produzieren. Ein Erkenntnisfortschritt entsteht aber nur durch Problemlösung. Jede Dissertation startet mit einem gesellschaftlichen Problem. Das Problem hilft dabei, eine Forschungsfrage abzuleiten, die am Ende beantwortet werden kann: Wie kann das Problem gelöst werden?

4. Forschungsfrage, Theorie und Methode formulieren

Die nächsten Schritte des Forschungsprozesses umfassen die Entwicklung einer Forschungsfrage. Dabei sind jedoch einige Kriterien zu beachten.

Zunächst sollte die Forschungsfrage dem Umfang einer Dissertation entsprechen. Diese muss in der verfügbaren Zeit mit den verfügbaren Ressourcen bearbeitbar und beantwortbar sein. Sie sollte zudem nicht zu eng und nicht zu breit formuliert sein.

Zweitens sollte sie keine Frage sein, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, sondern differenzierter formuliert werden.

Drittens sollte die Forschungsfrage bereits Überlegungen in Bezug auf die Methode enthalten: Ist die Forschungsfrage mit dem verfügbaren Methodenrepertoire untersuchbar?

In einem nächsten Schritt ist eine theoretische Grundlage abzuleiten, die als Grundlage für eine Hypothese gilt. Über den Begriff „Theorie“ in der Wissenschaft besteht bei Studierenden oft Unklarheit. „Theorie“ meint im Wesentlichen „Argument“ oder Vermutung. Eine Theorie sollte jedenfalls durch aktuelle Literatur und eine gute Literaturrecherche untermauert werden. Sie dient dazu, eine These über die Beantwortung der Forschungsfrage abzuleiten.

Zuletzt sollte die geeignete Methode gewählt werden. Dabei kann es durchaus sein, dass eine Methodenkombination notwendig ist. Der aktuelle Trend in der Soziologie geht zum Beispiel sehr stark in Richtung Methodenkombination.

5. Disposition verfassen und einreichen

Hat man diese grundlegenden Schritte erledigt, ist an den meisten deutschsprachigen Universitäten eine „Disposition“, ein Konzept bzw. Exposé abzugeben. Diese enthält den grundlegenden Forschungsplan für die Dissertation.

Die Disposition sollte die Problemstellung, die Forschungsfrage, Theorie, Methode, einen Zeitplan und eine vorläufige Literaturliste enthalten. Der Zeitplan ist vor allem für die eigene Planung wichtig und erfüllt eine strukturierende Funktion. Abschließend muss diese vom Betreuer und der Universität genehmigt werden.

6. Feedbackschleifen mit dem Betreuer sicherstellen

Ist die Disposition genehmigt, folgen einige Feedbackschleifen mit dem Betreuer. Konstantes Feedback ist für den Erfolg der Dissertation von zentraler Wichtigkeit. Insbesondere, wenn Sie sich bei einem Forschungsschritt nicht 100 % sicher sind, sollten Sie sich rückversichern, ob Sie auf dem richtigen Weg sind.

7. Lektorieren

Am Ende jeder Doktorarbeit sollte ein Lektorat, englisch auch „Proof Reading“ genannt, erfolgen. Dieses sollte idealerweise von professionellen Lektoren vorgenommen werden.

Lektorate sollten immer in Etappen und nur in gutem geistigen Zustand vorgenommen werden. Idealerweise sollten pro Tag nicht mehr als zwei Stunden lektoriert werden. Außerdem sollte nach der Fertigstellung einige Wochen mit dem Lektorat gewartet werden, um den eigenen "Tunnelblick" zu verlieren.

Welche Vorteile bringt ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Doktorvater?

Bauen Sie ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Doktorvater auf und suchen Sie regelmäßig die Abstimmungen mit diesem. Da geht es auch nicht nur darum, dass Sie fertige Kapitel oder Teile der Arbeit abliefern und er diese durchliest.

Sprechen Sie mit ihm, tauschen Sie sich aus. Zeigen Sie ihm auch, wie weit Sie sind. Was sind vielleicht auch aktuelle Themen- oder Fragestellungen, mit denen Sie sich gerade beschäftigen? Vielleicht gibt es auch das ein oder andere Problem, welches Sie mit ihm diskutieren könnten. Bleiben Sie mit Ihrem Doktorvater während der Erstellung der Doktorarbeit im Gespräch und bauen Sie ein vertrauensvolles Verhältnis mit ihm auf.

Je vertrauensvoller das Verhältnis ist, je mehr Sie Ihren Doktorvater auf die Erstellung der Doktorarbeit mitnehmen, desto besser wird natürlich auch später eine Beurteilung stattfinden. Denn dann kennt er die Doktorarbeit und steigt im Prinzip nicht bei Null ein.

Gefährlich ist es, wenn Sie eine Doktorarbeit quasi ohne Begleitung Ihres Doktorvaters schreiben, ihm am Ende die fertige Arbeit vorlegen und er sagt: "Nein, das war eigentlich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Das sollte komplett in eine andere Richtung gehen."

Schreiben fällt leichter, wenn man sich an den Zeitplan hält

Schreiben Sie regelmäßig. Eine Doktorarbeit hat einen gewissen Seitenumfang, abhängig von dem jeweiligen Fachbereich. Im Fachbereich Medizin hat eine Doktorarbeit eher weniger Seitenzahlen. Wenn Sie aber im Bereich der BWL unterwegs sind, können das schon mal auch 200 - 500, mit Anhängen dann auch mal bis zu 1000 Seiten sein.

Sie haben hier eine gewisse Menge an Stoff, die es zu verarbeiten gilt. Daher ist es wichtig, in kleineren Etappen zu arbeiten. Es kann problematisch werden, wenn Sie zeitweise nur wenige Seiten pro Woche für Ihre Doktorarbeit schreiben. Dies kann dazu führen, dass Sie zeitweise wieder 20 oder 30 Seiten in einer Woche verfassen müssen, um in Ihrem Zeitplan zu bleiben. Deswegen sollten Sie dran bleiben, aber ganz bewusst auch Pausen einbauen, um sich zu regenerieren.

Legen Sie auch keinen Perfektionismus an den Tag, Ihre Doktorarbeit wird nie "perfekt" sein. Wenn Sie ein Thema erforscht haben und der Meinung sind, dass Sie dieses ausreichend erforscht haben, dann machen Sie auch einen Haken an dieses.

Sie werden wahrscheinlich, je mehr Sie lesen, immer neue Aspekte und Lücken erkennen. Diese können Sie dann vielleicht bei der Endkorrektur noch aufnehmen, wenn es sinnvoll scheint, diese noch zu ergänzen. So kommen Sie abschließend sicher zu einer ausreichenden Erhebung der Thematik.

Motivation von Innen, Unterstützung von Außen

Sie sehen also, eine Dissertation schreiben ist ein herausforderndes Thema. Insbesondere deswegen, weil es sich über so einen großen Zeitraum erstreckt. Und gerade deswegen ist es eben wichtig, auch hier die Motivation zu behalten.

Werden Sie sich über die Gründe klar, legen Sie Meilensteine fest und erreichen Sie diese. Haben Sie Vertrauen zu Ihrem Doktorvater, schreiben Sie regelmäßig, legen Sie auch entsprechende Pausen ein und zeigen Sie bitte keinen Perfektionismus. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, dann werden Sie auch eine erfolgreiche Doktorarbeit schreiben können.

Es kann vorkommen, dass Sie Unterstützung benötigen. Sei es bei der Motivation, sei es aber auch durch ein Coaching, sei es im Sinne der Abstimmungen von einzelnen Kapiteln oder auch bei der Statistik. In diesen Fällen lohnt es sich dann oftmals externe Unterstützung zu nutzen. Hier ist GWriters gerne Ihr Ansprechpartner. Wir stellen Ihnen die Kompetenzen unserer erfahrenen akademischen Ghostwriter zur Verfügung und unterstützen Sie in jegliches Art. Scheuen Sie sich daher nicht, hier eine Begleitung durch unsere Experten in Anspruch zu nehmen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Glück, viel Erfolg bei Ihrer Doktorarbeit und denken Sie an unsere Tipps, um Ihre Motivation zu erhalten.

19.02.2019

Marcus Wittkamp