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Fernstudium

Fernstudium 2021: Karrierechancen und Studiengänge

( Head of Marketing )

Anna Milena von Gersdorff leitet als Online-Marketing Expertin den GWriters Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite. Darüber hinaus ist Sie für gesamte Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit unseren Medienpartnern zuständig.

Fernstudiengänge erfreuen sich – nicht erst seit der Corona-Pandemie – einer immer größeren Beliebtheit. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen: keine bzw. wenige Präsenzzeiten, eine vergleichsweise „schlanke“ Durchführung neben einer beruflichen Tätigkeit und – damit verbunden – eine berufliche und wissenschaftliche Karriere in Einem. Doch: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die Herausforderungen eines Fernstudiums sind nicht zu unterschätzen. Insbesondere den beruflichen, den privaten und den Anforderungen im Studium gleichzeitig und vollumfänglich gerecht zu werden, ist nicht einfach. An dieser Stelle können akademische Ghostwriter helfen – ob im Coaching, bei der Vertiefung von Sachverhalten oder auch beim Schreiben lassen von wissenschaftlichen Mustervorlagen.

In diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, warum es sich lohnen kann ein Fernstudium zu beginnen und wie der Fernstudienmarkt zu beschreiben ist. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, ob das Vorurteil stimmt, dass ein Fernstudienabschluss immer schlechter zu werten ist als ein Abschluss an einer Präsenzhochschule.

Folgende Aspekte interessieren uns:

  • Warum sollte ich ein Fernstudium überhaupt anfangen?
  • Lohnt es sich in Zeiten der Pandemie ein Fernstudium zu beginnen?
  • Welche Fachrichtungen werden im Fernstudium bevorzugt?
  • Ist ein Fernstudienabschluss weniger wert als ein Abschluss einer Präsenzhochschule?
  • Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Fernstudenten bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten?
  • Welche Fernstudiengänge gibt es in Deutschland?

Warum sollte ich ein Fernstudium überhaupt anfangen?

Fernstudien bieten eine gute Möglichkeit, berufliche Zielsetzungen und die akademische Weiterbildung zu kombinieren. Dies hat zunächst einmal ganz einfache monetäre Gründe: Während der „normale“ Student auf einen Nebenjob oder Stipendien angewiesen ist, kann der Fernstudent seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und hat daher weniger finanzielle Sorgen. Darüber hinaus hat der Fernstudent ähnlich einem dualen Studenten die Möglichkeit, das im Studium neu erworbene Wissen sofort in der Praxis anzuwenden – und umgekehrt. Das ist ein echter Mehrwert!

Statistiken zum Fernstudium

Diese hohe Attraktivität von Fernstudienlehrgängen zeigt sich sowohl bei der Betrachtung der Anzahl der Anbieter als auch bei einem Blick auf die Anzahl von Fernlehrangeboten. Waren es 1990 noch 20,2 Prozent aller Angebote in der Aus- und Weiterbildung, die als sog. „Distance Learning“ offeriert wurden, liegt die Zahl jetzt bei rund 38,2 Prozent. Unter „Distance Learning“ wird dabei jede Lernform verstanden, die zu mindestens 51 Prozent über fernmündliche Kanäle stattfindet. Ein ähnlicher Zuwachs zeigt sich bei der Zahl der Teilnehmer und der Themenbereiche, die besetzt werden. Besonders beliebt sind die Themenfelder „Berufsvorbereitung/Berufsausbildung“, „Wirtschaft/kaufmännische Praxis“, „Technik/Logistik/Bauwesen“ sowie „Recht/Verwaltung/Steuerwesen“. Weitere Verteilungen zeigt die nachfolgende Abbildung für das Jahr 2019.

Fernstudium - Teilnehmer an Fernlehrgängen nach Themenbereichen 2019
Anzahl der Teilnehmenden an Fernlehrgängen im Jahr 2019 nach Themenbereichen (Quelle: in Anlehnung Statista, 2019)

Rund 114.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählen so alle (zertifizierten) Fernunis in einem Jahr. Damit überwiegt diese Zahl deutlich, wenn man einen Vergleich mit Präsenzuniversitäten zieht, die auch Fernstudienmöglichkeiten anbieten. Hier liegt die Zahl der Absolventen in einem Jahr nur bei rund 40.000

Die meisten Teilnehmer an Fernstudiengängen sind dabei zwischen 18 und 24 Jahren alt. Ein weiterer Schwerpunkt zeigt sich zwischen 35 und 49 Jahren, was als Signal dafür zu werten ist, dass im zweiten Bildungsweg häufig Fernstudienangebote noch einmal interessant werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt dies.

Fernstudium - Alter der Teilnehmer von Fernlehrgängen in Deutschland 2019
Anteil der Teilnehmenden an Fernlehrgängen in Deutschland im Jahr 2019 nach Altersgruppen

Die beliebtesten Universitäten und Hochschulen sind dabei gemessen an der Anzahl der YouTube-Abonnenten im Bereich der Fernstudium die Hochschule für Musik in Weimar, die IBUH und die Universität Konstanz.

Lohnt es sich in Zeiten der Pandemie ein Fernstudium zu beginnen?

Klare Antwort: ja, unbedingt! Gerade in diesen Zeiten sind Bachelor– und Master-Abschlüsse im Fernstudium hoch interessant und willkommen. Sie profitieren hier gleich zweifach: Die Fernstudienanbieter haben bereits ausgeklügelte Konzepte für das „Distance Learning“ entwickelt und sind Experten auf diesem Gebiet. Etwas was Präsenzhochschulen fehlt. Und: Die Vorteile eines Fernstudiums bekommen Sie dann noch „zusätzlich“ dazu! Auf diese Weise können Sie ideal den von Ihnen präferierten Studiengang aus der Ferne studieren und erfolgreich ihr Fernstudium abschließen.

Welche Fachrichtungen werden im Fernstudium bevorzugt?

Ob es ein Master- oder ein Bachelorabschluss oder ein Fernstudium in Elektrotechnik, Pädagogik, Psychologie, Betriebswirtschaftslehre oder Medizin – alles ist möglich. Auch ein Lehramtsstudium ist als Fernstudium möglich. Dabei spielen Hausarbeiten und Präsentationen eine wichtige Rolle an Fernhochschulen. Aufgrund der nicht vorhandenen körperlichen Präsenz werden diese Formate häufiger zur Sicherung des Lernfortschritts eingesetzt. Gleiches gilt die Erstellung von Forschungsdokumentation und die dazugehörige Durchführung von statistischen Analysen. In all diesen Fällen können Ghostwriter Sie bei der Aufgabenerfüllung begleiten. Kurzum: Fernuniversitäten verlagern mehr wissenschaftliche Leistungen und damit erfolgt auch eine höhere Anerkennung von Nicht-Präsenzleistungen als Prüfungsleistungen. Folgende Prüfungsleistungen könnend dabei unterschieden werden; dabei können in allen Fällen wissenschaftliche Ghostwriter in der Vorbereitung und Umsetzung helfen:

  • Klausuren: Klausuren sind Präsenzklausuren vor Ort. Diese finden i.d.R. in den Studienzentren der Hochschulen statt.
  • Onlineklausuren: Onlineklausuren werden über die Studienplattformen abgewickelt oder es handelt sich um Take-Home- bzw. Open-Book-Klausuren. Tipps für diese Art von Klausuren finden Sie hier.
  • Hausarbeiten: Hausarbeiten dienen auf der Grundlage wissenschaftlicher Standards einer vertieften Auseinandersetzung mit einem Thema.
  • Referate: Referate werden zu Hause zu einem Thema vorbereitet und anschließend erfolgt die (Online-)Präsentation der Ergebnisse. Direktes Feedback der Zuhörerinnen und Zuhörer sowie des Dozenten ist hier inklusive.
  • Portfolioprüfungen: Aus einer Summe von kleineren Essays oder Recherchen können Sie sich ein Portfolio an wissenschaftlichen Arbeiten zusammenstellen, das bei Vollständigkeit dann eine Bewertung erfährt.
  • Projektarbeiten: Projektarbeiten sind praktische Auseinandersetzungen mit einer Thematik.
  • Bachelor- und Masterthesis: Als Abschlussarbeiten zeigen Sie hier zu einer Forschungsthematik, ob sie die im Studium erlernten Fertigkeiten anwenden können.

Ist ein Fernstudienabschluss weniger wert als ein Abschluss einer Präsenzhochschule?

Landläufig herrscht immer noch die Meinung vor, dass dies der Fall ist. Untersuchungen zeigen aber ganz eindeutig, dass die Karrierechancen mit einem Fernstudium aufgrund der besseren Verknüpfung von Praxis und Theorie sogar besser sind als mit einem Abschluss einer Präsenzuniversität. Nach einer Studie der Euro-FH Hamburg sagen 37 Prozent der Personalchefs, dass sie eher Absolventen mit einem abgeschlossenen Fernstudium vor Absolventen eines abgeschlossenen Präsenzstudiums bevorzugen würden. letzteres präferieren nur 28 Prozent der Personalchefs. Dies deckt sich auch mit der Frage, ob ein Fernstudium neben dem Beruf schnelleres und praxisnäheres Lernen ermöglicht: 37 Prozent der Personalchefs stimmen dieser Aussage zu, 24 Prozent stimmen voll und ganz zu. Denn ein Fernstudium bietet unter anderem die Möglichkeit, einem Werkstudentenjob mit flexiblen Arbeitszeiten nachzugehen und gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Wenn Sie auf der Suche nach einem Job neben dem Studium sind, finden Sie verfügbare Stellen für Werkstudenten bei StudentJob.

Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Fernstudenten bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten?

Für Fernstudenten ist die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Studium die zentrale Herausforderung. Dies schlägt sich dann auch als Herausforderung bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten nieder. Es gilt innerhalb von vergleichsweise fest vorgegebenen Fristen wissenschaftliche Leistungen zu erbringen, was zu Druck und Hektik führen kann. Hier können wissenschaftliche Ghostwriter helfen und für Entspannung sorgen. Aber es gibt noch eine weitere Herausforderung für den Fernstudenten bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten: Ihm fehlt die Möglichkeit des direkten (persönlichen) Austausches z.B. mit Mitstudenten oder den Professoren. Zwar ist dies auf dem digitalen Weg sicherlich auch möglich, eine individuelle Betreuung wie an einer Präsenzuni wird es aber nicht geben können. Genau hier können wissenschaftliche Ghostwriter als Sparringspartner für Sie tätig werden und Ihnen den Weg durch das Studium erleichtern.

Außerdem mangelt es vielen Fernstudenten auch am Zugriff auf die Ressourcen der örtlichen Universitätsbibliothek. Wird dies zum Problem, können akademische Ghostwriter ebenfalls Abhilfe schaffen, denn diese übernehmen selbständig über die einschlägigen wissenschaftlichen Datenbanken die gesamte Literaturrecherche für die Erstellung Ihrer Mustervorlage.

Welche Fernstudiengänge gibt es in Deutschland?

Es existieren eine Vielzahl an Fernstudiengängen in Deutschland. Über 5.000 Fernstudiengänge werden in Deutschland angeboten. Diese erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Fernstudium, in dem sie durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen werden. Die Preise für ein Studium an einer Fernuniversität sind unterschiedlich. Ein Bachelorstudium kostet im Schnitt zwischen 11.000 und 18.000 Euro, ein Master-Fernstudium liegt bei 12.000 bis 13.000 Euro. Damit sind die Studiengebühren der größte Kostenfaktor bei einem Fernstudium, i.d.R. rangiert ein Fernstudium aber trotzdem leicht unter den Kosten privater Hochschulen im Präsenzunterricht. Die große Bandbreite der Kosten ist auch in der nachstehenden Grafik zu erkennen. Dabei bedeutet günstiger nicht schlechter: achten Sie auf die Leistungen und den Ruf der Uni!

Studiengebühren verschiedener Fernhochschule
Studiengebühren verschiedener Fernhochschule (Quelle: Studieren-berufsbegleitend, 2021)

Dabei ist es auch möglich an der Fernuni zu promovieren. Von besonderer Bedeutung ist an Fernunis das Schreiben von Online-Klausuren und die Teilnahme an Online-Vorlesungen.

Fernstudiengang BWL: Aufbau und die Unterschiede zum gleichen Studiengang an einer Präsenzuniversität

Als Beispiel für einen Fernstudiengang kann der Studiengang „Betriebswirtschaftslehre“ an der ibuh angesehen werden. Abgeschlossen wird mit einem „Bachelor of Arts“ (B.A.), ein Studium ist mit und ohne Abitur möglich. Die Studiendauer beträgt in der Regelzeit 36 Monate. Im ersten Semester werden Grundlagen zur BWL vermittelt, das 2. Semester beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Wirtschaftsmathematik, des Konsumverhaltens und der Kosten- und Leistungsrechnung. Im 3. Semester werden Führungs- und Managementthemen vermittelt sowie Fragen der Investitionsrechnung der Statistik. Wirtschaftspolitik steht im Mittelpunkt des 4. Semesters, im 5. Semester steht Controlling auf der Tagesordnung. Das 6. Semester ist schließlich der Bachelorarbeit gewidmet. Ein Vollzeitstudium kostet 338 Euro pro Monat, ein Teilzeitstudium (Laufzeit 72 Monate) 199 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von 48 Monaten fallen 293 Euro pro Monat an.

Vergleicht man dies mit einem „normalen“ BWL-Studium z.B. an der Universität Frankfurt so zeigen sich Unterschiede. Abgeschlossen wird hier mit einem „Bachelor Science“ (BSc.), die Regelstudienzeit beträgt – wie auch bei einem Fernstudium – 6 Semester. Im ersten und zweiten Semester stehen BWL-Grundlagen im Mittelpunkt, im dritten und vierten Semester können Schwerpunkte in den Bereichen Economics, Finance und Accounting oder Management gewählt werden. Das fünfte und sechste Semester beinhaltet dann Wahlpflichtmodule und die Bachelorarbeit. Damit zeigt sich ein weiterer wichtiger Unterschied zum Fernstudium: deutlich höhere Freiheitsgrade. Kurzum: wer mehr Stringenz und Standardisierung will, der ist bei einem Fernstudium besser aufgehoben. Auch ein wichtiger Unterschied zwischen Fernstudium und Präsenzstudium: Beim Präsenzstudium werden Praktika und Auslandsaufenthalte empfohlen, dies ist bei einem Fernstudium nicht der Fall.

Zusammengefasst: Was sind die wichtigsten Punkte, die es bei einem Fernstudium zu beachten gilt?

  1. Die besten Studiengänge an Fernhochschulen finden sich in den Wirtschaftswissenschaften und im Ingenieurwesen.
  2. Eine Fernhochschule bietet ihre Leistungen zu mindestens 51 Prozent auf fernmündlichen Wege an. Nur dann erhält sie eine Anerkennung, was an einem Zulassungssiegel und einer Zulassungsnummer erkennbar ist.
  3. Wissenschaftliche Ghostwriter können entlastende Tätigkeiten anbieten, um Beruf, Privatleben und wissenschaftliche Karriere zu bewältigen.
  4. Ghostwriter bieten Lernskripte an und sind Ansprechpartner für Sie in der Wissensaufnahme und der Wissensverarbeitung.
  5. Ein Fernstudium lohnt sich: die zusätzliche berufliche Praxis bringt Ihnen gegenüber „normalen“ Hochschulabsolventen Vorteile und erleichtert Ihnen die berufliche Karriere
  6. Bei den meisten Fernstudiengängen wird am Ende des Fernstudiums eine Prüfung abgelegt. Dazwischen sind regelmäßige Prüfungsleistungen zu erbringen.
  7. Ein Fernstudium kostet im Bachelor zwischen 11.000 und 18.000 Euro und im Master zwischen 12.000 und 13.000 Euro.
  8. Achten Sie bei der Auswahl des Fernstudienanbieters auf jeden Fall auf die Zertifizierung. Diese ist wichtig, da sie ein Signal für die Qualität des Angebotes ist.

Ich komme nicht weiter! Wo finde ich Hilfe?

Unsere Ghostwriter können in allen Fachbereichen helfen, damit sie ihr Fernstudium erfolgreich bewältigen. Die Ghostwriter kennen die Richtlinien und formalen Anforderungen und haben einen Blick auf den aktuellen Forschungsstand. So können sie nicht nur bei der Formulierung von Mustervorlagen für Bachelor– oder Hausarbeiten bzw. Seminararbeiten, sondern auch bei der Recherche von Forschungsideen behilflich sein. Dazu haben akademische Ghostwriter Zugriff auf kostenpflichtige Datenbanken. Auch wissen sie, welche unterschiedlichen Anforderungen für die jeweiligen Fachrichtungen zu erfüllen sind.

Aber auch wenn Sie schon weiter sind, und ein Lektorat oder ein Korrektorat benötigen, unterstützen die Ghostwriter von GWriters gerne. Auch Plagiatsprüfungen und Übersetzungen bietet GWriters an.

Je nach Fachthema kann GWriters Ihnen dann auch die entsprechenden Experten zur Seite stellen. BWL-, VWL-, Medizin- und Jura-Ghostwriter weisen alle unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten auf, die Sie bei Ihren Projekten nutzen können.

Sie möchten sich ein Bild davon machen, wie dann eine solche Arbeit aussehen kann? Schauen Sie gerne hier. Hier finden Sie Auszüge aus Arbeiten.