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Erste Seminararbeit schreiben – 5 praktische Tipps vom Profi

Wem das Schreiben der ersten Seminararbeit bevorsteht, der verfällt angesichts dieser – zugegebenermaßen anspruchsvollen – Aufgabe häufig in Schockstarre. Sicher fragst Du Dich, wie Du ein passendes Thema finden kannst und was Du alles beachten sollst. Hab’ keine Angst, denn mit diesen cleveren Tipps wirst Du Deine erste Seminararbeit bald fertig haben.

Sei kreativ – die Themenfindung vor dem Schreiben der Seminararbeit

Studierst Du ein naturwissenschaftliches Fach, hast Du es einfacher, denn hier wird Dir das Thema der Seminararbeit häufig zugeordnet. In den Geisteswissenschaften ist es oft so, dass Du ein Seminar besuchst und das Thema Deiner ersten wissenschaftlichen Arbeit selbst wählen kannst. Ideal ist, wenn Dich ein Teilaspekt des Themas so fasziniert, dass Dir eine intensive Beschäftigung damit Freude und keine Qual bereitet. Dein erster Schritt ist dann, eine wissenschaftliche Fragestellung für Deine Seminararbeit zu formulieren und auch mit Deinem Dozenten abzusprechen, ob diese in dem Umfang der obligatorischen 10 bis 15 Seiten zu behandeln ist. Wie Du am einfachsten und schnellsten ein Thema für eine wissenschaftliche Arbeit findest, erfährst Du in diesem Artikel.

Der Titel und die Fragestellung Deiner Seminararbeit

Eine wissenschaftliche Arbeit hat stets eine Fragestellung, die sich idealerweise auch im Titel widerspiegelt. Beschäftigst Du Dich beispielsweise mit der Rolle der Heldin im Nibelungenlied, so wäre „Kriemhild – höfische Dame oder archaische Rächerin“ ein angemessener Titel. Wichtig ist, dass die Fragestellung genug hergibt, um rund zehn Seiten zu füllen. Bei Deiner ersten Seminararbeit musst Du auch nicht unbedingt originell sein und ein komplett neues Thema behandeln. Wichtig ist, dass der Dozent erkennt, dass Du in der Lage bist, wissenschaftlich zu schreiben.

Literaturrecherche – das A und O beim Seminararbeit schreiben

In den ersten Semestern erscheint Dir die Fülle der Literatur noch unübersichtlich. Welche Autoren sind Pflicht und auf welche solltest Du bei Deiner Arbeit eher verzichten? Falls es einen Semesterapparat zu Deinem Seminar gibt, findest Du dort die wichtigsten Monographien, Aufsätze und Quellen für Deine Seminararbeit finden. Darüber hinaus gibt es wichtige Standardwerke, so zum Beispiel das Lexikon des Mittelalters für mittelalterliche Literatur oder den neuen Pauly für die Antike, in denen Du Quellen und Verweise auf weiterführende Literatur findest. Erste Hinweise sichtest Du auch auf Wikipedia. Hier bekommst der Suchende einen ersten Überblick über das Thema und erfährt, welche Sekundärliteratur bekannt und brauchbar ist. Auf Belege aus dem Internet solltest Du aber verzichten, denn dies ist oft nicht gern gesehen.

Fußnoten und Zitierweisen – was tun?

Wer das erste Mal einen wissenschaftlichen Aufsatz liest, dessen Auge stolpert über die zahlreichen Fußnoten. Du wirst Dich sicherlich fragen, wie das funktioniert. In vielen Fachbereichen gibt es zu Beginn eines Studiums eine Broschüre, in dem die Zitierweise des jeweiligen Fachbereichs erläutert wird. In den Natur- und Sozialwissenschaften bevorzugt man die Havard-Zitation, die auch Autor-Jahr-Zitierweise genannt wird. Ein Beispiel wäre „Meier 2003, S. 10.“ In den Geisteswissenschaften nennst Du in der Regel den Vor- und Nachnamen des Autors, den Titel des Werks sowie die Auflage und den Ort des Verlags und das Erscheinungsjahr. Ein zufällig erdachtes Beispiel: „Jürgen Meier: Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Hausarbeit. München 2003, S. 10.“ Aufsätze und Lexikonartikel haben eine eigene Zitierweise, die von Deiner Universität vorgegeben ist.

Richtiges Zitieren – Meide Plagiate

Erinnerst Du Dich noch an den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg? Er übernahm Passagen fremder Autoren wörtlich und „vergaß“, diese mit einer Fußnote zu versehen. Das Plagiat führte zu dem Verlust der Doktorgrades und seines Amtes. Deswegen ist es sehr wichtig, sich an ein gründliches Arbeiten zu gewöhnen. Um sicherzugehen, dass Du auch wirklich alle Quellen an den richtigen Stellen zitiert hast, kannst Du eine professionelle Plagiatsprüfung durchführen lassen. Keine Angst, wenn Du all diese Tipps beachtest, dann klappt es auch mit Deiner ersten Seminararbeit.