Primär- und Sekundärquellen

Primär- und Sekundärquellen – Ist doch alles das Gleiche?

Anna Milena von Gersdorff

(Head of Marketing)

14.01.2021

Anna Milena von Gersdorff leitet als Online-Marketing Expertin den GWriters Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite. Darüber hinaus ist Sie für gesamte Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit unseren Medienpartnern zuständig.

Möglicherweise kennen Sie das: Sie haben eine wissenschaftliche Arbeit erstellt, sind eigentlich ganz zufrieden damit und dann bekommen Sie die Rückmeldung, dass Primär- und Sekundärquellen sich unterscheiden und mehr mit Primärquellen gearbeitet werden soll. Dann fragen Sie sich: Was habe ich eigentlich falsch gemacht? Kurzum: eigentlich „nichts“ und es gibt auch kein Verbot der Zitation von Sekundärquellen mit Blick auf „ob“ und „wieviel“, allerdings leidet die Qualität Ihrer wissenschaftlichen Arbeit darunter. Gerade bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten oder auch bei der Veröffentlichung ist dies wichtig. Darüber hinaus laufen Sie Gefahr, bei der „falschen“ Anwendung von Quellen bzw. dem „falschen“ Umgang mit Quellenangaben sich dem Vorwurf eines Plagiates stellen zu müssen.

Studenten müssen in wissenschaftlichen Arbeiten darauf achten, ob die verwendete Quelle für ihre wissenschaftliche Arbeit eine Primär- oder Sekundärquelle. Denn die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit ist umso größer, desto mehr Primärquellen verwendet werden. Warum? Sekundärliteratur gibt „nur“ die Erkenntnisse aus Primärliteratur wieder, wohingegen Primärliteratur die ersten Informationen zu einer Thematik zur Verfügung stellt. Das bedeutet in der Konsequenz, dass immer nach der jeweiligen Primärquelle gesucht werden muss. Allerdings gestaltet sich die Suche von Primärquellen häufig schwierig, weil es eben mehr Sekundärliteratur zu einem Thema gibt.

Am besten nutzen Sie daher die einschlägigen Datenbanken wie SpringerLink, EBSCO oder ScienceDirect und recherchieren direkt dort nach den Primärquellen. Weitere Tipps zur Literaturrecherche finden Sie hier.

Im nachfolgenden Artikel sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Was ist der Unterschied zwischen Primär- und Sekundärquellen?

  • Wie arbeite ich mit Primär- und Sekundärquellen und finde die Primärquelle?

  • Wie geht das mit der Fernleihe?

  • Was mache ich, wenn die Quelle gar nicht mehr auffindbar ist?

  • Wie kann ich Primär- von Sekundärquellen unterscheiden?

  • Welche „Do´s and Dont´s“ gelten?

  • Was sind die am häufigsten gestellten Fragen?

  • Wenn ich nicht weiterkomme: Wo finde ich Hilfe?

Was ist der Unterschied zwischen Primär- und Sekundärquellen?

Primärliteratur gibt die originären Informationen zu einem Thema, während Sekundärliteratur auf Primärliteratur referenziert. Je „näher“ als die Quelle am Original ist bzw. wenn diese von einem Autor geschrieben wurde, der die Forschung selbst durchgeführt hat, dann ist diese eine Primärquelle. Oder um es noch einfacher zu sagen: eine Interpretation eines Gemäldes wäre z.B. eine Sekundärquelle, das Gemälde selbst eine Primärquelle. Oder in der Schule haben Sie sicherlich schon oft Gedichtinterpretationen gelesen bzw. geschrieben. Eine solche Interpretation wäre eine Sekundärquelle, während das Gedicht selbst die Primärquelle ist. Gerade in wissenschaftlichen Aufsätzen, Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten ist der richtige Umgang mit Primär- und Sekundärquellen wichtig.

Die Tabelle zeigt die Unterschiede und Beispiele für Primär- und Sekundärquellen für wissenschaftliche Arbeiten auf.

Primärquelle

Sekundärquelle

Definition:

Darstellung von Ergebnissen und Resultaten wissenschaftlicher Forschungen durch die Forscher selbst.

Auseinandersetzung mit der Primärquelle und den Ergebnissen durch einen weiteren Forscher.

Beispiele:

Statistik von Infratest

Statista-Dossier, das die Umfrageergebnisse von Infratest zitiert

wissenschaftliches Paper, das erläutert, welche Thematik erforscht wurde und wie diese erforscht wurde

Metaanalyse von Publikationen zum Forschungsthema, das die zum Forschungsthema veröffentlichen Informationen zusammenfasst https://gwriters.de/blog/wissenschaftliches-paper-schreiben

wissenschaftliche Publikation z.B. in Form einer Monografie

Literaturanalyse, die mit Hilfe einer Literaturrecherche den aktuellen Forschungsstand zu einem Thema erheben und bewerten will https://gwriters.de/blog/systematische-literaturrecherche

Tipp: Gute Quellen für wissenschaftliche Arbeiten und Tipps dazu, wie Sie diese finden, finden Sie hier. Dabei ist es häufig verlockend, Wikipedia als Quelle zu nehmen. Aber darf man das?

Wie arbeite ich jetzt mit Primär- und Sekundärquellen und wie finde ich die dazugehörige Primärquelle?

Folgendes Beispiel aus der Betriebswirtschaftslehre soll dies verdeutlichen. Nachfolgend finden Sie eine von Statista.de veröffentlichte Umfrage der mo´web Research zum Thema Nachhaltigkeit bei Geschäftsreisen:

Zitieren von Statista
Sekundärquelle von Statista  (Quelle: Umfrage zu nachhaltigen Maßnahmen bei Geschäftsreisen der Deutschen: Statista, 2020.)

Dies wäre die Sekundärquelle. Die Primärquelle, die Sie in Ihrer Arbeit zitieren sollten finden Sie unter Chefsache-Businesstravel.

Primärquelle aus Statista
Primärquelle von Statista (Quelle: Chefsache Business Travel Studie S.15, 2020)

Und wie finde ich jetzt die Primärquelle? Statista.de macht es Ihnen dabei relativ einfach, diese Originalquelle zu finden, weil in den Veröffentlichungen von Statista immer ein Verweis bzw. ein Link vorhanden ist, der die Primärquelle zeigt:

Weitere Primärquellen von Statista
Weitere Primärquellen von Statista

So können Sie eine Primärquelle finden!

Noch einfacher ist es bei Monografien oder bei Journalbeiträgen bzw. in Zeitschriftenbeiträgen, die Primärquelle zu finden, weil diese hier im Literaturverzeichnis angegeben ist.

Tipp: Beachten Sie dabei die Hinweise unter „Word Formatierung“ und unter „Literaturquellen richtig zitieren“ u.a. zur Nutzung der Word-Funktionen in diesem Zusammenhang. Dabei gilt es auch Abbildungen und Tabellen mit entsprechenden Quellenangaben zu versehen.

Das folgende Beispiel eines Journalbeitrages zeigt dies:

Journalbeitrag- Titel und Autoren
Titel und Autoren eines Journalbeitrages
Sekundärquelle im Journaltext
Sekundärquelle im Journaltext

Hier wird auf Seite 324 in diesem Paper auf mehrere Quellen verwiesen. Wenn Sie jetzt in Ihrer Arbeit auf die Quelle von Carroll referenzieren wollen, nennen Sie nicht die Quelle von Matten & Moon – das wäre die Sekundärquelle –, sondern gehen in das Literaturverzeichnis dieses Papers. Dort finden Sie auf Seite 336 folgenden Eintrag:

Primärquelle im Literaturverzeichnis
Primärquelle im Literaturverzeichnis

Und jetzt? Jetzt kennen Sie zwar die Quelle, haben den Originalartikel noch nicht gelesen. Als guter Student lesen Sie natürlich jetzt zuerst die Primärquelle, bevor Sie entscheiden, ob Sie die Quelle wirklich zitieren können und wollen. Wie gehen Sie hier vor? Am besten rufen Sie GoogleScholar auf und geben die Quellenbezeichnung mit dem Titel des Papers ein:

Orginalquelle auf GoogleScholar finden
Primärquelle auf Google Scholar suchen

In den meisten Fällen dürften Sie dann entweder die Quelle direkt als PDF zum Herunterladen offeriert bekommen – einfach auf [PDF] klicken –, oder Sie werden auf das jeweilige Journal verlinkt.

Suchergebnis auf Google Scholar
Primärliteratur als PDF

Im Ergebnis erhalten Sie dann das Paper im Volltext:

Originaler Journalbeitrag im Volltext
Originaler Journalbeitrag im Volltext

Besitzt Ihr Lehrstuhl hier einen Zugang, so können Sie sich über Shibboleth oder OpenAthens mit Hilfe Ihrer Hochschulzugangskennung anmelden und dann direkt das Paper herunterladen. Im „schlimmsten“ Fall, wenn Sie keinen Zugang habe, können Sie es auch nach persönlicher Registrierung und Anmeldung käuflich erwerben. Bedenken Sie aber hier: Letzteres ist teuer, zwischen 30 und 80 Dollar pro Artikel ist hier keine Seltenheit. Eventuell können Sie das Paper ja noch in einer Bibliothek finden und es sich dann via Fernleihe ausleihen – wie das geht zeigen wir im nachfolgenden Tipp!

Bibliotheken für die Fernleihe
Bibliothekszugang aus der Ferne

Je „jünger“ dabei ein Forschungsgebiet ist, desto mehr Primärliteratur dürfte es geben und je „älter“ ein Forschungsgebiet ist, desto mehr haben sich Forscher bereits mit den Primärveröffentlichungen auseinandergesetzt.

Haben Sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit? Genau hier können Ghostwriter helfen. Sie wissen, wo Primärquellen zu finden sind, Sie können nachprüfen, ob alle Quellen einer wissenschaftlichen Arbeit richtig zitiert worden sind und sie können wissenschaftliche Mustervorlagen erstellen. Kurzum: Ghostwriter unterstützen bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten in verschiedenen Fachrichtungen mit aktuellen Forschungsstand und bieten in unterschiedlichen Fachbereichen (BWL, VWL, …) jede Art von Unterstützung an. Vom Coaching über das Lektorat und das Korrektorat bis zur Erstellung einer wissenschaftlichen Mustervorlage. Ghostwriter haben Zugriff auf kostenpflichtige Datenbanken.

Tipp: Wie geht das mit der Fernleihe?

Eine Ausleihung über die Fernleihe ist relativ einfach. Am besten wählen Sie hier den Einstieg entweder über GoogleBooks oder direkt über den WorldCat.

GoogleBooks zeigt Ihnen dann nach Stichwortsuche – hier am Beispiel des Stichwortes „CSR“ – immer auf der linken Seite folgendes Menü:

Fernleihe über GoogleBooks
Fernleihe über GoogleBooks

Hier wählen Sie „in einer Bücherei suchen“ und werden dann auf WorldCat verlinkt. Dort finden Sie folgendes Ergebnis, hier geben Sie Ihre Postleitzahl ein – hier „79104“ – und die relevanten Bibliotheken werden gezeigt:

Relevanten Bibliotheken finden
Liste von relevanten Bibliotheken

Im Anschluss wählen Sie dann die Bibliothek aus und wählen hier am besten den Dienst „Fernleihe“ und dort den Dienst „Subito“ aus. Hierbei handelt es sich um einen Fernleihedienst, der in gegen eine Gebühr die Dokumente kopiert als PDF sendet. Der Vorteile: Sie brauchen die Dokumente nicht zurückgeben und können diese bei sich archivieren. Hierzu ist eine vorherige (kostenlose) Registrierung bei Subito notwendig.

Was mache ich, wenn die Quelle gar nicht mehr auffindbar ist?

Gerade bei älteren Quellen mag es vorkommen, dass diese nicht mehr auffindbar ist. Ist auch ein letzter Blick in das „Verzeichnis antiquarischer Bücher“ nicht erfolgreich, so hilft es nur, die Primärquelle mit Verweis auf die Sekundärquelle zu zitieren.

In diesem Fall gilt immer, dass die erste Quelle, die zitiert ist, die Primärquelle ist und die zweite Quelle die Sekundärquelle.

Man schreibt dann bei direkten Zitaten:

  • im APA-Stil: Müller, 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

  • im Harvard-Stil: Müller 1992, zitiert nach Wagner 2012: 86

  • nach deutscher Zitierweise: Müller, W., 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

Z.T. wird anstatt „zitiert nach“ auch „zit. in“ für „zitiert in“ verwendet. Die Belegung kann dabei sowohl im Text oder in der Fußnote erfolgen. Im Harvard-Stil würde in der Fußnote bei indirekten Zitaten dann ein „Vgl.“ ergänzt werden, was es bei APA nicht gibt. Werden direkte Zitate wiedergegeben, so lautet die Zitation wie folgt:

  • im APA-Stil: Müller, 1992, S. 18 zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

  • im Harvard-Stil: Müller 1992: 18 zitiert nach Wagner 2012: 86

  • nach deutscher Zitierweise: Müller, W., 1992, S. 18, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

Hierzu noch ein Beispiel aus einem Buch:

Für ein indirektes Zitat einer Sekundärquelle in der Fußnote in Anlehnung an APA:

Sekundärquellen im Text
Sekundärquelle im Text und in der Fußnote

Dabei gilt, dass im Literaturverzeichnis immer nur die Sekundärquelle aufzuführen ist, also die Quelle, aus der der Text/das Zitat stammt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Unterschiede zusammenfassend:

APA

Harvard

deutsche Zitierweise

Im Text:

a) direkt

Müller, 1992, S. 18 zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

Müller 1992: 18 zitiert nach Wagner 2012: 86

Müller, W., 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

b) indirekt

Müller, 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

Müller 1992, zitiert nach Wagner 2012: 86

Müller, W., 1992, S. 18, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

In der Fußnote:

a) direkt

Müller, 1992, S. 18 zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

Müller 1992: 18 zitiert nach Wagner 2012: 86

Müller, W., 1992, S. 18, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

b) indirekt

Müller, 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86

Vgl. Müller 1992, zitiert nach Wagner 2012: 86

Vgl. Müller, W., 1992, S. 18, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86.

Zitationen aus Primär- und Sekundärstatistiken

Zitation aus Primärstatistiken

Zitation aus Sekundärstatistiken

a) Zitataufbau:

Veröffentlicher der Studie (Erscheinungsjahr): Name der Erhebung, zitiert nach de.statista.com, URL de.statistia.com/statistik/urlderstatistik, Abruf am Tag.Monat.Jahr, Uhrzeit

Veröffentlicher der Studie (Erscheinungsjahr): Umfrage zu „Frage/Titel der Befragung“, aus Herkunftsverweis bei Pressemedien, zitiert nach de.statista.com, URL www.statistia.org/statistik/urlderstatistik, Abruf am Tag.Monat.Jahr, Uhrzeit

b) Beispiel im Literaturverzeichnis:

Institut für Demoskopie Allensbach (2013); Allensbacher Computer- und Technik-Analyse – ACTA 2013; 2009 bis 2013, zitiert nach de.statista.com, URL https://de.statista.com/statistik/daten/studie/168741/umfrage/interesse-der-bevoelkerung-an-fitness/, Abruf am 16.12.2020, 16.39 Uhr

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2006) Umfrage zu „Was verbinden Sie persönlich mit dem Begriff ´Fortschritt´?“, aus Umweltbewusstsein in Deutschland 2006, Seite 23, zitiert nach de.statista.com, URL https://de.statista.com/statistik/daten/studie/133/umfrage/fortschrittsverstaendnis/, Abruf am 16.12.2020, 16.39 Uhr

c) Beispiel im Text:

(Institut für Demoskopie Allensbach, 2006)

(Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 2006)

Wie Sie die Zitation bei Internetquellen vornehmen finden Sie hier. Nur so können Sie Primär- und Sekundärquellen zitieren und Ihre wissenschaftliche Arbeit mit Sekundärquellen erstellen.

Wie kann ich nun am besten Primär- von Sekundärquellen unterscheiden?

Zunächst einmal dürfte es schon an der Bezeichnung bzw. der Herkunft relativ leicht erkennbar sein, ob es sich um eine Primär- oder Sekundärquellen handelt. Wenn die Quelle also z.B. „TNS Infratest – Ergebnisse der Umfrage zu ABC“ lautet, ist es klar, dass es sich um eine Primärquelle handelt. Heißt die Quelle aber „Analyse des Forschungsstandes zum Thema ABC mit Hilfe von Leitfadeninterviews“ wird deutlich, dass es sich um eine Sekundärquelle handelt.

Folgende Fragen helfen daher, zu erkennen, ob es sich um eine Primär- oder Sekundärquelle handelt?

  • Kommt die Quelle von einer Person, die an der Forschung beteiligt war bzw. diese selbst durchgeführt hat oder stammt sie von einer anderen Person?

  • Beinhaltet die Quelle originäre Informationen zum Thema oder werden Kommentare bzw. Interpretationen aufgenommen?

  • Wird nur eine Fragestellung behandelt oder handelt es sich um eine Zusammenfassung mehrerer Forschungsergebnisse?

Unter Beispielarbeiten finden sich Beispiele für fertige wissenschaftliche Arbeiten. Hier können Sie u.a. sehen, wie mit Primär- und Sekundärquellen gearbeitet werden.

Welche „Do´s and Dont´s“ gelten?

Häufig zeigen sich immer wieder die gleichen Fehler, die gemacht werden, wenn eine Primärquelle bzw. eine Sekundärquelle gefunden werden soll:

Frage

Antwort

Was ist der Unterschied zwischen Primär- und Sekundärliteratur?

Primärliteratur präsentiert unmittelbar erhobene Forschungsergebnisse, Sekundärliteratur baut auf die Forschungsergebnisse Dritter auf und diskutiert diese.

Was ist eine Primärquelle?

Eine Primärquelle ist eine Quelle, die eigene Forschungsergebnisse des Verfassers wiedergibt.

Was ist eine Sekundärquelle?

Eine Sekundärquelle referenziert auf Primärquellen.

Wie finde ich die Primärquelle?

Eine Primärquelle ist nicht immer leicht zu finden. Am besten ist es, den Titel der Arbeit bzw. des Buches in GoogleScholar einzugeben und dann über die einschlägigen Datenbanken (z.B. EBSCO, SpringerLink) auf die Veröffentlichung zuzugreifen.

Wie sieht ein Primärzitat aus?

Ein Primärzitat im gebräuchlichen APA-Stil sieht wie folgt aus: Müller, 1992, S. 38. Im Harvard-Stil lautet es: Wagner, 2012, S: 86.

Wie sieht ein Sekundärzitat aus?

Ein Sekundärzitat im gebräuchlichen APA-Stil wird wie folgt kenntlich gemacht: Müller, 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86. Im Harvard-Stil lautet die Zitation so: Müller 1992, zitiert nach Wagner 2012: 86. In diesem Fall zeigt immer der erste Name die Primärquelle und der zweite Name die Sekundärquelle und nie umgekehrt.

Was sind die am häufigsten gestellten Fragen?

Frage

Antwort

Was ist der Unterschied zwischen Primär- und Sekundärliteratur?

Primärliteratur präsentiert unmittelbar erhobene Forschungsergebnisse, Sekundärliteratur baut auf die Forschungsergebnisse Dritter auf und diskutiert diese.

Was ist eine Primärquelle?

Eine Primärquelle ist eine Quelle, die eigene Forschungsergebnisse des Verfassers wiedergibt.

Was ist eine Sekundärquelle?

Eine Sekundärquelle referenziert auf Primärquellen.

Wie finde ich die Primärquelle?

Eine Primärquelle ist nicht immer leicht zu finden. Am besten ist es, den Titel der Arbeit bzw. des Buches in GoogleScholar einzugeben und dann über die einschlägigen Datenbanken (z.B. EBSCO, SpringerLink) auf die Veröffentlichung zuzugreifen.

Wie sieht ein Primärzitat aus?

Ein Primärzitat im gebräuchlichen APA-Stil sieht wie folgt aus: Müller, 1992, S. 38. Im Harvard-Stil lautet es: Wagner, 2012, S: 86.

Wie sieht ein Sekundärzitat aus?

Ein Sekundärzitat im gebräuchlichen APA-Stil wird wie folgt kenntlich gemacht: Müller, 1992, zitiert nach Wagner, 2012, S. 86. Im Harvard-Stil lautet die Zitation so: Müller 1992, zitiert nach Wagner 2012: 86. In diesem Fall zeigt immer der erste Name die Primärquelle und der zweite Name die Sekundärquelle und nie umgekehrt.

Wenn ich nicht weiterkomme: Wo finde ich Hilfe?

Je nach Fachthema kann GWriters Ihnen dann auch die entsprechenden Experten zur Seite stellen. BWL-, VWL-, Medizin- und Jura-Ghostwriter weisen alle unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten auf, die Sie bei Ihren Projekten nutzen können. Dabei erhalten Sie Hilfe bei der Formulierung des Themas. Darüber hinaus kennen Ghostwriter die richtigen Richtlinien und formalen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten, geben Tipps zur Entfaltung des Inhaltes und für Forschungsideen. Ghostwriter können die Textteile gut einrichten und bieten eine Rundum-Hilfe für die Erstellung Ihrer wissenschaftlichen Mustervorlage z.B. für einen Bachelor-Abschluss.