(Head of Marketing)
06.01.2026
Anna Milena von Gersdorff leitet als Online-Marketing Expertin den GWriters Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite. Darüber hinaus ist Sie für gesamte Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit unseren Medienpartnern zuständig.
Die Danksagung in der Dissertation gehört zu den wenigen Textteilen einer Promotionsschrift, in denen persönliche Worte erlaubt sind. Gleichzeitig handelt es sich weiterhin um einen Bestandteil einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit, der bestimmten formalen und stilistischen Konventionen folgt. Genau dieser Spagat zwischen persönlicher Wertschätzung und akademischer Sachlichkeit sorgt bei vielen Promovierenden für Unsicherheit.
In diesem Beitrag erfahren Sie ausführlich,
welchen Stellenwert die Danksagung in der Dissertation hat,
wie sie aufgebaut sein sollte,
welche Formulierungen im deutschsprachigen Hochschulraum üblich sind
und erhalten mehrere Beispiele sowie eine neutrale Vorlage, die sich individuell anpassen lässt.
Stellenwert der Dissertation-Danksagung im akademischen Kontext
Wen sollte man in der Danksagung einer Dissertation erwähnen?
Das Vorwort ist ein persönlicher Teil der Dissertation. Typische Inhalte sind:
Motivation für das Thema
Entstehungskontext der Arbeit (z. B. berufsbegleitend, Forschungsprojekt)
Danksagungen (Betreuer, Institutionen, Familie)
ggf. Hinweise auf Förderungen
Es enthält keine wissenschaftlichen Ergebnisse.
Nein. Das Vorwort ist freiwillig. Viele Promotionsordnungen verlangen es nicht, erlauben es aber ausdrücklich. Ob du eines schreibst, hängt von:
deiner Hochschule
deiner Promotionsordnung
deinem persönlichen Stil
ab.
Das Vorwort wird in der Ich-Form verfasst.
Im restlichen Dissertationstext wird dagegen meist neutral oder im Passiv geschrieben.
In der Regel:
½ bis 1 Seite
ca. 150–600 Wörter
Zu lange Vorworte wirken unüblich und sollten vermieden werden.
Die Danksagung (Acknowledgements) ist ein fakultativer Textteil der Dissertation, in dem Personen und Institutionen gewürdigt werden, die den Promotionsprozess unterstützt haben. Diese Unterstützung kann fachlicher, organisatorischer, finanzieller oder persönlicher Natur sein.
Im Gegensatz zu Vorwort, Einleitung oder Praxisteil verfolgt die Danksagung kein wissenschaftliches Erkenntnisziel. Dennoch ist sie kein privater Text, sondern Teil eines offiziellen akademischen Dokuments. Entsprechend gelten auch hier bestimmte Konventionen in Bezug auf:
Sprachstil
Tonfall
Umfang
Reihenfolge der Danksagungen
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Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Danksagung:
nicht verpflichtend,
aber weit verbreitet und akzeptiert,
formal nicht prüfungsrelevant,
dennoch reputationswirksam.
Auch wenn Promotionsordnungen die Danksagung selten explizit regeln, geben viele Universitäten in Leitfäden zum wissenschaftlichen Arbeiten oder über Schreibzentren Empfehlungen zur Gestaltung. Insbesondere bei strukturierten Promotionsprogrammen oder Graduiertenschulen wird auf einen angemessenen akademischen Ton Wert gelegt.
Eine Danksagung ist freiwillig. Es gibt keine Pflicht, sie in der Dissertation zu verfassen.
Keine Benotungsauswirkung: Das Weglassen der Danksagung wirkt sich nicht auf die Bewertung der Dissertation aus.
Kein formaler Nachteil: Universitäten verlangen die Danksagung in der Regel nicht zwingend.
Persönlicher Eindruck: Lediglich der persönliche Eindruck kann fehlen. Gutachter oder Betreuer erhalten keine explizite Wertschätzung, was jedoch meist keine Konsequenzen hat.
Wer keine Danksagung schreibt, riskiert nur eine geringfügige soziale Wirkung, nicht jedoch formale oder akademische Nachteile.
Die Danksagung in der Dissertation ist in der Regel kurz gehalten. Zwar existieren keine verbindlichen formalen Vorgaben, im deutschsprachigen Hochschulraum haben sich jedoch klare Richtwerte etabliert.
Übliche Länge der Danksagung:
150 bis 400 Wörter
entspricht etwa ½ bis maximal 1 Seite
in der Regel 3 bis 6 Absätze
Die konkrete Länge der Danksagung hängt von mehreren Faktoren ab. Maßgeblich sind insbesondere:
die Anzahl der genannten Personen und Institutionen,
die Art der Promotion (monographisch oder kumulativ),
die Fakultät und wissenschaftliche Kultur,
sowie der persönliche Stil der Promovierenden (sachlich oder leicht persönlich).
In den meisten Fällen gilt: Je formeller die Fakultät, desto kürzer sollte die Danksagung ausfallen.
Üblich ist folgende Platzierung:
nach dem Titelblatt
vor dem Inhaltsverzeichnis
alternativ vor oder nach dem Vorwort
Die genaue Position kann je nach Fakultät variieren. Ein Blick in bereits angenommene Dissertationen der eigenen Hochschule bietet hier eine gute Orientierung.
Die Auswahl der genannten Personen folgt keiner festen Regel, jedoch haben sich klare Konventionen etabliert.
Die akademische Hauptbetreuung wird nahezu immer zuerst genannt. Die Danksagung an den Doktorvater oder die Doktormutter sollte:
respektvoll
sachlich
fachlich begründet sein.
Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. [Name] für die engagierte Betreuung dieser Arbeit. Seine fachliche Expertise, seine konstruktiven Anregungen sowie seine kontinuierliche Unterstützung haben wesentlich zum erfolgreichen Abschluss der Dissertation beigetragen.
Hierzu zählen Zweitgutachter, Kooperationspartner oder Mentoren innerhalb von Forschungsprojekten.
Dazu gehören:
Universitäten
Graduiertenschulen
Stiftungen
Drittmittelgeber
Die Erwähnung von Förderinstitutionen der Promotion ist häufig sogar ausdrücklich erwünscht.
Kollegen können für fachlichen Austausch, methodische Unterstützung oder Feedback erwähnt werden, jedoch stets in neutralem Ton.
Private Unterstützung darf genannt werden, sollte jedoch:
knapp
sachlich
ohne emotionale Ausschmückung formuliert sein.
Ein häufiger Irrtum besteht darin, die Danksagung als rein privaten Text zu verstehen. Tatsächlich ist sie Teil einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit und sollte entsprechend formuliert sein.
vollständige, klare Sätze
sachliche Wortwahl
respektvolle Anrede
korrekte akademische Titel
Umgangssprache
ironische Bemerkungen
humorvolle Einschübe
sehr private Details
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die mich während der Anfertigung dieser Dissertation unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. [Name] für seine fachliche Begleitung und die wertvollen Anregungen. Ebenso danke ich den Kolleginnen und Kollegen am [Institut] für den konstruktiven wissenschaftlichen Austausch.
Diese Dissertation entstand im Rahmen des Promotionsprogramms an der [Universität]. Ich danke der [Förderinstitution] für die finanzielle Unterstützung sowie den Mitgliedern der Graduiertenschule für die fachliche Begleitung und die zahlreichen Diskussionsmöglichkeiten.
Abschließend danke ich meiner Familie für die Unterstützung und das Verständnis während der Promotionszeit.
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Die Nutzung von KI (z. B. ChatGPT) zur Unterstützung beim Formulieren der Danksagung ist grundsätzlich erlaubt. Wichtig ist jedoch:
Eigenleistung muss erkennbar bleiben – KI darf den Text nicht vollständig ersetzen.
Authentizität zählt – persönliche Aussagen müssen weiterhin von Ihnen stammen.
Akademische Konventionen einhalten – sachlich, respektvoll und formal korrekt formulieren.
KI eignet sich ideal als Formulierungshilfe, Stilcheck oder Inspirationsquelle. Eine unveränderte, komplett KI-erstellte Danksagung sollte nicht abgegeben werden.
Optional: Bei Hochschulen, die eine KI-Nutzungserklärung verlangen, kann angegeben werden, dass KI unterstützend eingesetzt wurde.
Zu den häufigsten Fehlern zählen:
übermäßige Länge
zu emotionale Sprache
fehlende akademische Distanz
falsche Reihenfolge der Danksagungen
informelle Anrede oder Spitznamen
Gerade diese Fehler können den ansonsten professionellen Gesamteindruck einer Dissertation unnötig schmälern.
Üblich sind 150 bis 400 Wörter, maximal eine Seite.
Nein, sie ist freiwillig, aber üblich.
In der Regel ja, da die akademische Betreuung eine zentrale Rolle spielt.
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WeiterlesenDer guten Ordnung halber weisen wir Sie darauf hin, dass jegliche von uns erstellten Ausarbeitungen auf der Annahme basieren, dass Sie eine Lösungsskizze für interne Zwecke wünschen. Die weitere Verwendung ist allenfalls zur eigenen gedanklichen Auseinandersetzung gedacht, nicht aber für die Übernahme als eigene Leistungen.
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06.01.2026
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