(Head of Marketing)
26.11.2025
Anna Milena von Gersdorff leitet als Online-Marketing Expertin den GWriters Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite. Darüber hinaus ist Sie für gesamte Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit unseren Medienpartnern zuständig.
Die Entscheidung für eine monographische Dissertation ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Doktortitel. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem akademischen Begriff? Und wie unterscheidet sich diese Form von der Dissertation von anderen Formen? Zunächst ist anzumerken, dass vor allem Doktoranden oft vor der Herausforderung stehen, die richtige Struktur für Ihre Doktorarbeit zu finden. Herausforderungen dabei sind, den Umfang zu planen und die wissenschaftlichen Anforderungen zu erfüllen.
Eine monographische Dissertation ist eine in sich geschlossene wissenschaftliche Arbeit, die ein Forschungsthema umfassend und systematisch behandelt. Anders als bei sogenannten kumulativen Dissertationen, die aus mehreren bereits publizierten Fachartikeln bestehen verfassen Sie hier eine zusammenhängende Abhandlung von Grund auf.
In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige über den Aufbau, die Besonderheiten und praktische Tipps zur erfolgreichen Erstellung Ihrer monographischen Dissertation.
Monographische vs. kumulative Dissertation – die Unterschiede
Inhaltliche Anforderungen einer monographischen Dissertation
Vorteile und Herausforderungen einer monographischen Dissertation
Eine monographische Dissertation ist eine zusammenhängende wissenschaftliche Arbeit, die ein Thema in der Tiefe behandelt und meist in Kapiteln aufgebaut ist. Im Gegensatz dazu besteht eine kumulative Dissertation aus mehreren bereits veröffentlichten Artikeln, die durch eine Einleitung und ein Fazit zusammengefasst werden. Die monographische Variante wird oft als stringenter und thematisch geschlossener angesehen.
Typischerweise enthält eine monographische Dissertation:
Einleitung: Problemstellung, Zielsetzung, Forschungsfrage
Theoretischer Hintergrund/Literaturübersicht: Überblick über relevante Forschung
Methodik: Beschreibung von Methoden, Datenerhebung und Analyse
Ergebnisse: Darstellung der Forschungsergebnisse
Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, Vergleich mit bestehender Literatur
Fazit/Schlussfolgerungen: Zusammenfassung und Ausblick für Forschung
Anhänge und Literaturverzeichnis
Beispiele hängen stark vom Fach ab, z. B.:
Psychologie: Untersuchung der Wirkung von Achtsamkeit auf Stressbewältigung
Informatik: Entwicklung eines Algorithmus zur Bildverarbeitung
Bauingenieurwesen: Analyse nachhaltiger Baustoffe im Hochbau
Viele Universitäten stellen abgeschlossene Dissertationen in ihren digitalen Bibliotheken online zur Orientierung bereit.
Frühzeitige Planung: Kapitelstruktur, Zeitplan und Meilensteine festlegen
Regelmäßiger Austausch mit Betreuer:innen: Feedback früh einholen
Schreiben in Etappen: Arbeit in kleine Abschnitte unterteilen, kontinuierlich schreiben
Literatur systematisch erfassen: Literaturverwaltungssoftware nutzen
Überarbeitung: Mehrfaches Korrekturlesen, auch sprachlich und inhaltlich
Eine monographische Dissertation ist eine eigenständige wissenschaftliche Abhandlung, die ein Forschungsthema umfassend und in sich geschlossen bearbeitet (Schneijderberg, 2017). Das Wort „Monographie" an sich stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Einzelschrift" also eine zusammenhängende Darstellung zu einem spezifischen Thema (Schade & Becker, 2024).
Im Gegensatz zur kumulativen Dissertation, die aus mehreren veröffentlichten oder veröffentlichungsfähigen Fachartikeln besteht, wird die monographische Dissertation als einheitliches Werk verfasst (Schneijderberg, 2017). Dies wird auch noch weiter ausgeführt in diesem Artikel. Sie folgt einem durchgängigen roten Faden von der Einleitung über die Methodik und Ergebnisse bis hin zur Diskussion und dem Fazit.
Einheitliche Struktur: Die Arbeit folgt einem klaren Aufbau mit logisch aufeinander aufbauenden Kapiteln.
Umfassende Behandlung: Das Forschungsthema wird tiefgehend und aus verschiedenen Perspektiven analysiert.
Eigenständige Publikation: Die Dissertation wird als Ganzes eingereicht und bewertet.
Zusammenhängende Argumentation: Alle Teile der Arbeit sind inhaltlich miteinander verknüpft.
Diese Form der Doktorarbeit ist besonders verbreitet in:
Geistes- und Sozialwissenschaften – wie Philosophie, Geschichte, Soziologie oder Literaturwissenschaft
Rechtswissenschaften – für juristische Dissertationen
Theologie und Kulturwissenschaften
Teils in der Wirtschaftswissenschaft
In den Naturwissenschaften, der Medizin und den Ingenieurwissenschaften ist hingegen die kumulative Dissertation häufiger anzutreffen, da hier die Veröffentlichung in Fachzeitschriften eine größere Rolle spielt.
Viele Promovierende stehen vor der Herausforderung, eine monographische Doktorarbeit zu schreiben und gleichzeitig alle wissenschaftlichen Anforderungen korrekt umzusetzen. Unsere Promotionsberatung unterstützt Sie dabei, Ihre Dissertation von Anfang an strukturiert zu planen. Dabei können unsere Experten eine individuell zugeschnittene Mustervorlage für Ihre Doktorarbeit erstellen, sodass Sie effizient arbeiten und sich auf die inhaltliche Forschung konzentrieren können.
Besonders wichtig ist dabei die korrekte Handhabung von Quellen und Literatur. Unsere Experten zeigen Ihnen, wie Sie wissenschaftlich sauber arbeiten und eine Monographie richtig zitieren, sodass Ihre Arbeit den formalen Anforderungen entspricht.
Mit dieser Unterstützung können Sie Ihre monographische Doktorarbeit schreiben lassen, ohne den roten Faden oder die wissenschaftliche Qualität zu gefährden. So profitieren Sie von professioneller Planung, klarer Struktur und praxisnahen Tipps unserer erfahrenen Ghostwriter.
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Bevor Sie sich für eine Dissertationsform entscheiden, sollten Sie die grundlegenden Unterschiede zwischen monographischer und kumulativer Dissertation kennen:
Aspekt | Monographische Dissertation | Kumulative Dissertation |
Struktur | Ein zusammenhängendes Werk | Mehrere Einzelpublikationen plus Rahmentext |
Umfang | 200–400 Seiten (je nach Fachbereich) | 3–5 Fachartikel + Rahmenkapitel (ca. 100–200 Seiten gesamt) |
Veröffentlichung | Wird als Ganzes nach Abschluss publiziert | Artikel werden während der Promotion in Journals veröffentlicht |
Zeitaufwand | 3–5 Jahre im Durchschnitt | Oft schneller, da parallel publiziert wird |
Argumentation | Durchgängiger roter Faden | Einzelne Studien werden verknüpft |
Fachgebiete | Geistes-, Sozial-, Rechtswissenschaften | Naturwissenschaften, Medizin, Technik |
Flexibilität | Weniger flexibel, gesamtes Werk wird am Ende bewertet | Höhere Flexibilität durch schrittweise Publikation |
Die Wahl hängt von mehreren Faktoren ab:
Fachbereich und Betreuer: In vielen Fächern ist eine Form üblich oder wird vom Doktorvater/der Doktormutter bevorzugt.
Forschungsdesign: Umfassende theoretische Arbeiten eignen sich eher für eine Monographie, empirische Studienreihen für eine kumulative Dissertation.
Karriereziele: Wer eine akademische Laufbahn anstrebt, profitiert von frühen Publikationen (kumulative Form).
Persönliche Arbeitsweise: Manche Doktoranden bevorzugen die kontinuierliche Arbeit an einem Gesamtwerk, andere schätzen die Etappenerfolge durch Einzelpublikationen.
Der grundlegende Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, wie einer monographischen Dissertation, folgt dem bekannten Schema wissenschaftlicher Arbeiten: Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Fazit, Literaturverzeichnis und eidesstattliche Erklärung. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Umfang, der Tiefe der Auseinandersetzung und der durchgängigen Argumentation.
Die Besonderheiten im Überblick:
Anders als bei Bachelor- oder Masterarbeiten umfasst die Einleitung einer monographischen Dissertation oft 30–50 Seiten. Sie enthält nicht nur die Forschungsfrage und Zielsetzung, sondern einen detaillierten Überblick über den internationalen Forschungsstand.
Beispiel (Soziologie): Eine Dissertation zum Thema "Digitalisierung und soziale Ungleichheit im Bildungssystem" würde hier nicht nur deutsche Studien aufarbeiten, sondern internationale Bildungsforschung der letzten 20 Jahre systematisch analysieren und die Forschungslücke präzise herausarbeiten.
Während Abschlussarbeiten meist mit einer Theorie arbeiten, integrieren Dissertationen oft mehrere theoretische Perspektiven und entwickeln einen eigenen analytischen Rahmen.
Beispiel (Rechtswissenschaften): Eine juristische Dissertation zur "Entwicklung des Datenschutzrechts im europäischen Kontext" kombiniert rechtsvergleichende Analyse, Methodenlehre und rechtsphilosophische Ansätze – und setzt diese in einen historischen Kontext von mehreren Jahrzehnten.
Dissertationen basieren auf deutlich größeren Datenmengen: Statt 10 Interviews etwa 40–60, statt einer Fallstudie mehrere vergleichende Analysen, statt regionaler oft internationale Datensätze.
Beispiel (Wirtschaftswissenschaften): Eine Dissertation zu "Nachhaltigkeitsstrategien in der Automobilindustrie" analysiert nicht nur 3–5 Unternehmen wie eine Masterarbeit, sondern untersucht systematisch 20–30 Konzerne über einen Zeitraum von 10–15 Jahren mit quantitativen und qualitativen Methoden.
Die Ergebniskapitel sind in monographischen Dissertationen deutlich strukturierter: Oft gliedern sie sich in 3–5 Hauptkapitel mit jeweils 3–4 Unterkapiteln, die verschiedene Aspekte oder Fragestellungen behandeln.
Die Diskussion geht weit über die reine Interpretation hinaus: Sie diskutiert theoretische Implikationen, praktische Anwendungen, methodische Limitationen und ordnet die Befunde in größere wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontexte ein – oft auf 40–60 Seiten.
Dissertationen enthalten oft einen substanziellen Anhang mit Interviewtranskripten, Codebüchern, Datentabellen oder Dokumentensammlungen, die die Nachvollziehbarkeit der Forschung sicherstellen.
Der Umfang einer monographischen Dissertation variiert je nach Fachbereich erheblich. Hier sind Richtwerte:
Fachbereich | Typischer Umfang | Hinweise |
Geistes- und Sozialwissenschaften | 250–400 Seiten | Oft umfangreicher durch ausführliche Textanalysen und theoretische Diskussionen |
Rechtswissenschaften | 200–350 Seiten | Abhängig von der Komplexität des juristischen Themas |
Wirtschaftswissenschaften | 180–300 Seiten | Bei empirischen Arbeiten oft kompakter |
Naturwissenschaften (monographisch) | 150–250 Seiten | In Naturwissenschaften dominiert oft die kumulative Dissertation |
Die erfolgreiche Erstellung einer monographischen Dissertation hängt maßgeblich von einer guten Betreuungsbeziehung ab. Ihr Betreuer oder Ihre Betreuerin ist nicht nur fachlicher Gutachter, sondern auch Mentor während des gesamten Promotionsprozesses. Regelmäßige Abstimmungen helfen, den roten Faden beizubehalten und methodische oder inhaltliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig sollten Sie sich zu Beginn Ihrer Promotion intensiv mit der Promotionsordnung Ihrer Fakultät auseinandersetzen.
Diese legt nicht nur formale Vorgaben zur Einreichung und Veröffentlichung fest, sondern definiert auch, welche Punkte Ihr Exposé enthalten muss und welche Fristen einzuhalten sind. Manche Universitäten schreiben beispielsweise vor, dass Dissertationen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach Disputation veröffentlicht werden müssen. Entweder als Printpublikation, auf dem universitätseigenen Publikationsserver oder als E-Book. Eine frühzeitige Klärung dieser Vorgaben erspart Ihnen späteren Zeitdruck und ermöglicht eine strukturierte Zeitplanung von der ersten Einreichung bis zum endgültigen Doktortitel.
Neben der Form müssen inhaltliche Kriterien erfüllt sein:
Originalität und Innovation:
Ihre Dissertation muss einen eigenständigen Beitrag zur Forschung leisten, sprich Sie müssen mit bereits vorhandenen Arbeiten gut vertraut sein. Zudem müssen Sie Praxis und Wissenschaft sinnvoll verknüpfen können und bestenfalls “Probleme” mit Ihrer Arbeit lösen.
Wissenschaftliche Methodik:
Ihre monographische Dissertation muss wissenschaftlich fundiert sein und methodisch einwandfrei aufgebaut werden. Dabei ist es relevant, dass Sie mehrere Möglichkeiten überdenken und womöglich auch Pilotstudien anstellen.
Theoretische Fundierung:
Die Arbeit muss theoretische Tiefe besitzen und somit ein gutes Fundament aufweisen. Zudem sollten Sie sich mit der englischsprachigen Literatur vertraut machen.
Die monographische Form bietet Vorteile und Herausforderungen, welche wie folgt aufgezeigt sind:
Vorteile | Herausforderungen |
Tiefgehende Auseinandersetzung – umfassende Betrachtung des Themas aus vielen Perspektiven | Zeitaufwand – 3–5 Jahre intensive Arbeit sind keine Seltenheit |
Zusammenhängende Darstellung – komplexe Argumentationen können durchgängig entwickelt werden | Motivationstiefs – wenige Zwischenerfolge können die Motivation belasten |
Gestaltungsfreiheit – mehr Freiraum bei Struktur und Inhalt als bei kumulativen Arbeiten | Strukturierung großer Datenmengen – hohe organisatorische Anforderungen |
Keine Publikationszwänge – Fokus voll auf die Forschung ohne parallel Veröffentlichungen zu managen | Spätere Publikation – Veröffentlichungen erfolgen erst nach Abschluss der Dissertation |
Klassische akademische Tradition – besonders in den Geisteswissenschaften hohes Ansehen | Überarbeitung – Konzeptänderungen bedeuten oft umfangreiche Anpassungen im gesamten Werk |
Um ein besseres Verständnis zu bekommen, hier einige beispielhafte Themen aus verschiedenen Fachbereichen und die Gründe dafür, warum sie als monographische Dissertation geschrieben werden sollten:
"Die Darstellung von Weiblichkeit in der romantischen Literatur des 19. Jahrhunderts" Begründung: Dieses Thema erfordert eine durchgängige literaturhistorische Argumentation, die verschiedene Autoren, Werke und Epochenkontexte miteinander verwebt. Die Analyse von Weiblichkeitsbildern entwickelt sich über mehrere Kapitel hinweg zu einer Gesamtinterpretation – eine Fragmentierung in Einzelartikel würde den roten Faden und die übergreifende Argumentation zerstören.
"Metaphernanalyse in der politischen Rhetorik der Nachkriegszeit" Begründung: Die systematische Untersuchung von Metaphern über mehrere Jahrzehnte benötigt eine kohärente Darstellung, die historische Entwicklungen, sprachliche Muster und politische Kontexte zusammenführt. Nur in einer Monographie lässt sich die Kontinuität und der Wandel metaphorischer Konzepte nachvollziehbar darstellen.
"Migration und Identität: Eine qualitative Studie zur Integration von Geflüchteten" Begründung: Qualitative Forschung mit umfangreichen Interviews und biografischen Narrativen erfordert Raum für detaillierte Falldarstellungen und deren theoretische Einordnung. Die komplexen Identitätsprozesse lassen sich nur in einer zusammenhängenden Monographie angemessen erfassen – Einzelartikel könnten die Tiefe und Vielschichtigkeit der Lebensgeschichten nicht abbilden.
"Digitalisierung und soziale Ungleichheit im Bildungssystem" Begründung: Diese interdisziplinäre Fragestellung verbindet Bildungsforschung, Soziologie und Technikfolgenabschätzung. Die monographische Form ermöglicht es, verschiedene theoretische Perspektiven zu integrieren und empirische Befunde aus unterschiedlichen Bildungsstufen in einem kohärenten Gesamtbild zusammenzuführen.
"Die Entwicklung des Datenschutzrechts im europäischen Kontext" Begründung: Juristische Dissertationen arbeiten systematisch-dogmatisch und rechtsvergleichend. Die historische Entwicklung vom Volkszählungsurteil bis zur DSGVO verlangt eine kontinuierliche rechtliche Argumentation, die Rechtsprechung, Gesetzgebung und europäische Integration zusammenführt – nur so entsteht ein schlüssiges juristisches Gesamtwerk.
"Compliance-Strukturen in mittelständischen Unternehmen" Begründung: Die Untersuchung von Compliance-Systemen erfordert eine umfassende rechtliche, betriebswirtschaftliche und empirische Analyse. Die Monographie erlaubt es, Rechtsnormen, Unternehmensrealität und Gestaltungsempfehlungen zu einem geschlossenen Konzept zu verbinden, das in Einzelpublikationen fragmentiert wirken würde.
"Nachhaltigkeitsstrategien in der Automobilindustrie: Eine vergleichende Analyse" Begründung: Die vergleichende Untersuchung mehrerer Konzerne über einen längeren Zeitraum benötigt eine einheitliche Analysesystematik und durchgängige Vergleichsdimensionen. Nur in einer Monographie können Strategien konsistent verglichen, Muster identifiziert und branchenspezifische Empfehlungen abgeleitet werden.
"Finanzierungsmodelle für Start-ups im digitalen Zeitalter" Begründung: Die Analyse verschiedener Finanzierungsinstrumente (Venture Capital, Crowdfunding, Business Angels etc.) und deren Eignung für unterschiedliche Gründungsphasen erfordert eine zusammenhängende Darstellung. Die Monographie ermöglicht es, ein integriertes Finanzierungskonzept zu entwickeln, das über isolierte Einzelbetrachtungen hinausgeht.
Diese Beispiele zeigen: Monographische Dissertationen behandeln in der Regel ein klar umrissenes Thema, das dennoch Raum für umfassende Analysen bietet.
Eine monographische Dissertation zu verfassen ist eine intellektuelle Herausforderung, die Ausdauer, Disziplin und methodisches Arbeiten erfordert. Doch mit der richtigen Vorbereitung, einer klaren Struktur und realistischer Zeitplanung lässt sich dieses Großprojekt erfolgreich bewältigen.
Die monographische Form bietet Ihnen die Möglichkeit, ein Thema umfassend und tiefgehend zu erforschen – eine Chance, die Sie in dieser Form nur einmal in Ihrem akademischen Leben haben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich als Experte auf Ihrem Gebiet zu positionieren und einen eigenständigen Beitrag zur Wissenschaft zu leisten.
Wichtig ist, dass Sie frühzeitig eine klare Forschungsfrage entwickeln, einen realistischen Zeitplan aufstellen und regelmäßig mit Ihrem Betreuer kommunizieren. Scheuen Sie sich nicht, Unterstützung in Anspruch zu nehmen – sei es durch Kollegen, Schreibgruppen oder professionelle Dienstleister.
Mit Durchhaltevermögen, strukturiertem Vorgehen und der nötigen Unterstützung steht Ihrem erfolgreichen Promotionsabschluss nichts mehr im Wege.
Im Durchschnitt dauert die Erstellung einer monographischen Dissertation 3–5 Jahre. Die Dauer hängt vom Fachbereich, der Komplexität des Themas und davon ab, ob Sie in Vollzeit oder berufsbegleitend promovieren.
Ja, kleinere Anpassungen sind durchaus üblich, wenn sich während der Forschung neue Erkenntnisse ergeben. Größere Änderungen sollten jedoch mit Ihrem Betreuer abgestimmt werden, da sie erhebliche Überarbeitungen nach sich ziehen können.
Ja, eine Veröffentlichung ist in der Regel Voraussetzung für die Verleihung des Doktorgrades. Die Veröffentlichung kann als gedrucktes Buch, als E-Book oder auf dem Publikationsserver Ihrer Universität erfolgen.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile. Die monographische Dissertation ermöglicht eine tiefere und zusammenhängendere Darstellung, während die kumulative Dissertation frühere Publikationserfolge bietet. Die Wahl hängt vom Fachbereich und Ihren Karrierezielen ab.
Das variiert stark nach Fachbereich. In den Geisteswissenschaften sind 200–500 Quellen üblich, in den Sozialwissenschaften 150–300. Wichtig ist nicht die Anzahl, sondern die Relevanz und kritische Auseinandersetzung mit der Literatur.
Becklas, C. (2024). Kumulative Dissertation Open Access veröffentlichen–Ein Quick-Guide für Promovierende.
Schade, M. & Becker, J. (2024). Monographien. Online verfügbar unter:
Schneijderberg, C. (2017). Sozialisation durch Monographie-und kumulative Dissertation. In Promovieren in den Sozialwissenschaften: Eine sozialisationstheoretische Erschließung des Forschungsfeldes Promotion (pp. 339-371). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
Die kumulative Dissertation bietet Ihnen mehr Flexibilität als die traditionelle Dissertation. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Forschung in mehreren Publikationen veröffentlichen und Ihren Doktortitel schneller erreichen können.
Die Erstellung einer kumulativen Dissertation ist eine herausfordernde und zugleich bereichernde Aufgabe für Doktoranden der verschiedensten Fachbereiche. Dabei findet diese Form der Dissertation Anwendung in Disziplinen wie Jura, Psychologie, Naturwissenschaften, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und vielen mehr. Jede Fakultät setzt ihre eigenen Richtlinien für die Akzeptanz von kumulativen Dissertationen, daher sollten Doktoranden frühzeitig mit ihrer Fakultät in Kontakt treten...
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26.11.2025
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